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Abdeckung

Aus Mangel an verfügbarer Zeit habe ich mir bei einem Planenhersteller eine neue Poolabdeckung anfertigen lassen. Ich habe wieder viel gelernt, was 3D Zeichnungen angeht. Plane ist eben kein Blech …

4 von 5 Herstellern haben sofort das Handtuch gestreckt. Der fünfte allerdings hat nach einigem E-Mail Verkehr zugesagt, und wie ich finde ein Super Ergebnis abgeliefert. Genau die Qualität die ich haben will. Nachdem ich die Vorarbeit im CAD gemacht, und alle nötigen Files in digital geliefert hatte, und er inzwischen auch Bilder von der angebrachten Abdeckung von mir bekommen hat, war der Preis auch ok.

Zunächst musste ich allerdings noch die Unterkonstruktion fertigstellen.

Von einem Kollegen hatte ich seine alte defekte Poolabdeckung bekommen. Hiervon habe ich mir die Glasfaser – „Zeltstangen“ geschnappt. Diese bestehen aus 11mm Glasfaser und waren mit verzinktem Stahlrohr verbunden. Dieses war schon verrostet. Sowas kommt bei mir nicht in die Tüte. Beim Hörr habe ich mir Rohr 14×1,5 in Edelstahl und 14er Vollmaterial bestellt. Daraus habe ich die Verbinder und die Endstücke hergestellt.

Wieder mit dem Gummizug verbunden, und dann die neue Abdeckung übergestülpt.

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Betriebssoftware

Nachdem ich die EMV-Probleme mit meinem Frequenzumrichter gelöst habe, konnte ich die Sensoren in Betrieb nehmen.
Somit geht nun die pH und Redox Messung tadellos.

Folgend hat nun der ESP32 auf dem die Poolsteuerung läuft ein Update bekommen.
Auf dem ESP32 läuft ein Webserver, über den ich den Pool steuern kann.
Es können hier sämtliche Parameter eingestellt, und die pH und ORP Sonde kalibriert werden.

Über MQTT kann der Pool auch automatisiert gesteuert werden, je nachdem wieviel Solar-Energie vorhanden ist.

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Schaltkasten

Zu guter Letzt kam noch der Schaltkasten für die Poolsteuerung an die Reihe.

Für die Energieversorgung musste ich erst mal die Kunststoff Outdoor Steckdose hinter meinem Grill entfernen. Die war mir eh die ganze Zeit schon ein Dorn im Auge. Also hab ich mir passende Sandsteine rausgesucht, und mit Beton eine Form gegossen.

Neue Outdoor Steckdose und Verteilerkasten.

Nun hat auch der Pool Energie. Der Schaltkasten enthält den 10mA RCD, Leitungs sowie Motorschutz, Netzteil, Display und eben die Steuerung für den Pool.

Über ein Webinterface können nun die Funktionen gesteuert werden. Die Steuerung hängt an meinem MQTT-Brocker. Über diesen werden zum einen alle Daten an meinen Home Assistent weitergereicht. Zusätzlich managet dieser einige Verbraucher, und so wird bei überschüssiger Energie die Poolheizung passend angesteuert.

Zugegebener Weise, muss ich noch ein EMV Problem mit dem Frequenzumrichter für die Poolpumpe in den Griff bekommen. Bisher werden nur die Temperaturen und der Redox Wert Fehlerfrei gemessen. Den pH-Wert muss ich aktuell noch manuell messen. Das hält meinen Junior und mich aber nicht davon ab, fast täglich unsere Plantschrunde zu absolvieren … oder zwei, oder drei.

Da der Pool weitestgehend fertig ist, folgend noch das Projektfoto.

Danke an alle Helfer!

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Poolleiter

Für meinen Schatz war die Leiter zum Einsteigen von aller höchster Priorität. Aus diesem Grund ging es mit dieser weiter, zum Teil parallel zur letzten Seite der Holzverkleidung. Zunächst alle Hölzer zurechtschneiden. Dann kam die Fräse wieder mal zum Einsatz.

Die Tritte benötigen einen Rutschschutz.

Danach die Löcher für den Edelstahlhandlauf bohren und Testweise zusammenbauen.

Danach die Edelstahlrohre sägen, Fräsen lassen „danke an dieser Stelle Andreas“

und Polieren.

Alle Holzteile 3x mit Lasur durchstreichen und vier Sterngriffe für M8 Muttern sowie die Blindstopfen für die Rohre drucken. Nach ein paar Tagen konnte die Leiter dann montiert werden.

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Holzverkleidung – Teil 3

Während dem Winter und danach ging es weiter mit der Holzverkleidung.

Da ich einige Zeit in meine Solaranlage und dessen Steuerung investiert habe, musste ich den Pool zunächst hinten anstellen. So hat es eine Weile gedauert bis die restlichen komplizierteren Teile fertig waren.

Auf der letzten Seite sieht man drei Türen. Links der Bereich für die Pumpe, mit Lufteinlass für die Kühlung. In der Mitte die Tür für die Technik, Wasseraufbereitung, Heizung etc. Und rechts den Schaltkasten.

Die Theken-Ablagen sind auch fertig für den Einsatz.

Bambu Lab P1P

Es gibt Dinge, bei denen kann man einfach nicht nein sagen.

Gesehen, gekauft und als gut befunden…

Vor einiger Zeit habe ich mich vom Bambu Lab X1 / P1P überzeugen lassen. Nachdem ich abgecheckt habe, das ich meinen bisherigen Drucker verkaufen kann, habe ich auf „buy“ geklickt. Nun stand der Karton schon ein paar Wochen zuhaue rum bis ich die Zeit gefunden habe, ihn in Betrieb zu nehmen. Man kann es nicht beschreiben. Verarbeitung top, Technik top. Und die Geschwindigkeit … 12x schneller als mein bisheriger. Das Benchy hat der Drucker innerhalb von 16 Minuten rausgehauen, inklusive Inbetriebnahme und Kalibrierung, welche ca. die hälfte der Zeit in Anspruch genommen hat. Wenn man beim Drucken zuschaut, hat man den Eindruck in einem Science Fiction Film zu sein. Unglaublich.

Jetzt muss ich noch das Gehäuse und den Halter für die LED Beleuchtung drucken, sowie einen neuen Filamenthalter.

MQTT-Broker

Wenn man sich mit dem Thema Solaranlage beschäftigt, kommt man zu einem bestimmten Zeitpunkt um das Thema MQTT nicht mehr herum. Im Bereich der Hausautomatisierung hat es sich inzwischen als der Standard herauskristallisiert. Um die Endgeräte ans MQTT Netz anzubinden benötigt man einen Server, welchen man Broker nennt. Der gängigste Broker ist aktuell der Eclipse Mosquitto. Dieser läuft auf diversen Plattformen, weshalb ich diesen als Docker auf meinem NAS laufen lassen wollte. Leider wurde die Installation auf meinem NAS aus Performancegründen von Qnap unterbunden. Da ich versuche möglichst wenig Strom zu verschwenden, wollte ich keinen zusätzlichen Server aka Raspberry Pi durchgängig laufen lassen. So habe ich mich nach anderen Möglichkeiten umgesehen. ESP32 ist aktuell die eierlegende Wollmilchsau. Nach einigen Kämpfen hatte ich die für mich passende Library von Github ausgesucht und zum laufen gebracht. Mit 0,4 Watt Stromverbrauch kann ich leben. Da ich den ESP32 selbst programmiere, konnte ich meine komplette Steuerung der Solaranlage, Heizung, Ladecontroller, Pool etc. direkt mit in den Broker einbauen. Um eine visuelle Ausgabe zu haben, hatte ich zunächst ein 0,96″ OLED Display über I2C angeschlossen. Über das kleine Softwareprojekt habe ich mich mit einem Arbeitskollegen angeregt ausgetauscht, wodurch er auch einen ESP32 Broker mit Anzeige wollte. Er hat mich dann auch von seiner Idee überzeugt, das Freiluftgewirr in ein Steckergehäuse einzubauen. Da ich meine eingenen Vorstellungen habe was wie aussehen soll, wollte ich mein Gehäuse drucken. Dann kam der Kollege aber mit der Idee das ein E-Ink Display für diesen Zweck wesentlich besser aussieht, womit er ja recht hatte. Ok, ich hab eins vorgeschlagen, er hat zwei bestellt, und ich hatte die zweifelhafte Ehre das 1,54″ SPI Display in die Software einzubauen. Stunden … musste ich mich damit beschäftigen. Alleine herauszufinden das in der passenden Library genau für dieses Display das partielle Update nicht mit einprogrammiert war, hat mich Millionen grauer Haare gekostet.
Aber dann ging es voran.

Gehäuse zeichnen und drucken.

Kontakte einsetzen.

ESP32 und Netzteil einsetzen.

Deckel drucken.

Display einsetzen.

Sicherungshalter drucken und alles verdrahten.

Einstecken …

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Holzverkleidung – Teil 2

Pünktlich zum Herbstanfang ist die Verkleidung für meinen Pool weitestgehend fertig und montiert. Die Hölzer habe ich 3x mit Sikkens Holzlasur angestrichen.

Jetzt fehlt nur noch der neue grüne Rasen.

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Holzverkleidung – Teil 1

In unserem Garten hatte mein Papa noch Holzbretter von alten Transportkisten aufgeschichtet. Diese wollte ich von Anfang an nehmen, um die Verkleidung des Pools herzustellen. Es soll ja alles nichts kosten. Also habe ich zunächst die Bretter grob sortiert. Einige hatten schon den Holzwurm oder waren so verzogen das man damit nichts mehr anfangen kann. Gut, Brennholz ist diesen Winter gefragt. Die besseren habe ich aufgeteilt. Die eine Hälfte habe ich an anderer Stelle neu aufgesetzt, und die andere Hälfte verwendet.

Zunächst die Enden absägen und dann grob auf Länge schneiden.

Bretter noch und nöcher.

Alle zunächst über die Dickte (Dickenhobel), dann über die Abrichtbank. Auf Endmaß sägen und alle Kanten auf der Tischfräse brechen. Dazu kommen noch die Eckpfosten, die Theke und die Teile für die Einstiegstreppe.

Hier eine kleine „unlackierte“ Vorschau.

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Viele Rohre, und kein Platz

Wie im vorhergehenden Artikel in Teilen zu sehen, habe ich die Einfassung der Wanne mit OSB Platten abgeschlossen. Die Wanne liegt nun überall großflächig auf einer Korkmatte auf. Nach den Tests der Tanks habe ich die 63mm T-Stücke mit Teflonband auf die Verschraubungen der Tanks geschraubt. Dann ging es mit den 63er Rohren weiter, welche die Tanks für die Wasserführung untereinander verbinden.

Alle Rohre werden mit Tangit PVC-U Plus verklebt. Die Tanks sind mit Verschraubungen so verbunden, das man sie einzeln herausnehmen kann. Als nächstes folgt das anschließen des Schlauchs zum kompletten Ablassen der Tanks. Gefolgt von der Verbindung um einen Druckausgleich zwischen den Tanks zu ermöglichen, damit die Luft aus den Tanks kann, und sich das Wasser gleichmäßig verteilt.

Füllstandsindikator, Notüberlauf, Anschluss für die Venturidüse. Alle Rohrverschraubungen fest verschrauben, und die Tanks mit Wasser befüllen, und zum prüfen an allen Verbindungsstellen für einen Tag Löschpapier unterlegen. Zum Glück war der Bereich der Tanks dicht.

Danach hat mir der Herr der mechanischen Fertigung wieder einen Knüppel zwischen die Beine geworfen. Die Dichtungen der PG-Rohre sind keine O-Ringe mehr sondern haben eine Dichtlippe. Dick mit Vaseline eingeschmiert dachte ich mir, gehen die dauerhaft gut zu verschieben. So ist das leider nicht. Einmal drauf und kurz gewartet, und rum ist es mit dem verschieben. Um meine Verbindung zwischen Ablaufrinne und Tanks herzustellen, müssen die äußeren Bögen aber zunächst komplett aufgeschoben werden damit des Verbindungsrohr eingesetzt werden kann. Dann müssen die Bögen über das Verbindungsrohr geschoben werden. Da ist nichts mehr mit verschieben. Nach dem Zerlegen der PG-Rohre mittels Bandschlüssel (zum Glück hat alles gehalten) habe ich die Rohre um einen mm abgedreht. Dafür war auch wieder eine Spezialkonstruktion nötig um die 110er Rohre und Bögen rund zu spannen.

Die Massagedüsen sind als nächstes dran. Diese werden mit einer Silikondichtung in die Wanne geschraubt, und mit einem speziellen Winkeladapter versehen, um einen 38mm Schlauch anbringen zu können. Danach musste ich den speziellen Adapter für den Haupteinlauf herstellen. Über diesen soll der Pool auch beleuchtet werden.

PVC Rohre drehen, Makrolon Scheibe anfertigen.

Noch ein paar Teile aus dem 3D-Drucker für die Halterung des RGB-LED Spots.

Den Einlauf in die Wanne schrauben, und dann den Winkeladapter dran. Nun alle 50er Rohre für die Wasserversorgung sägen, entgraten und verkleben. Zunächst die Verbindungen am Kugelhahn.

Der Zulauf zur Pumpe. Hier musste ich vorher noch die Montageplatte für die Pumpe und den Filter anfertigen, damit keine Schwingungen übertragen werden.

Die Verbindung zwischen Pumpe und Filter, die Messzelle für die Sonden, der Teil für die Heizung und der für die Venturidüse. Dann noch die Schläuche zu und von den Massagedüsen.

Nun nach und nach die einzelnen Segmente mit Wasser befüllen und auf Dichtigkeit prüfen. In Summe gab es zwei undichte Stellen. Eine Schlauchverbindung an der Massagedüse, und der Ablass-Stopfen am Sandfilter. Um die Stelle am Sandfilter zu finden, musste ich 3 Tage suchen.

Nun ist der Pool vorläufig Betriebsbereit.