Meine Hookah V2

Nach unserer Hochzeitsreise auf die Malediven, wo wir das Vergnügen hatten, abends am Strand bei Cocktails und Hookah die Sonnenuntergänge genießen zu können, war sich mein Schatz mit mir einig. Es musste eine neue, gescheite, große professionelle Shisha her. Die alte war ehr die Art „ich muss heimlich beim Kumpel eine rauchen“

Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, mir eine eigene zu bauen. Wenn man allerdings mal vernünftig im Netz sucht, gibt es super Teile, die man nie auch nur ansatzweise zu einem ähnlichen Preis herstellen kann.

Wir haben uns für eine DILAW® ONYX Shisha aus Edelstahl mit alternativem Molassefänger, Glasteller und einer Größe von etwas mehr als einem Meter entschieden, und knappe 100€ bezahlt.

Es ist alles dabei, was man so braucht, inklusive Beleuchtung. Bei unserem Modell können vier Personen blubbern. Für eine Person allerdings ist der Kopf schon etwas zu groß. Die Hookah hat eine klasse Verarbeitung. Da gibt es an keiner Stelle etwas dran auszusetzen.

Da es meine ONYX ist, musste ich sie individualisieren. Wie bei meiner alten, habe ich das über die Schläuche gemacht, oder genauer, über die Mundstücke, da die Schläuche schon astrein sind.

Begonnen habe ich mit einem schönen Stück durchgetrocknetem Buchenholz. Zuerst wird ein 10er Loch durch das komplette Holz gebohrt. Dann das Gewinde einer M10 Hutmutter herausgedreht und die Mutter auf das Rohr gepresst. Nun kann aus der Mutter der vordere Teil des Mundstücks gedreht, und folgend das Rohr mit 2K Kleber in das Holz geklebt werden. Anschließend kann die Form des Mundstücks nach belieben aus dem Holz gedrexelt werden. Nachdem das erste Mundstück aus Buchenholz soweit fertig war habe ich ein Stück Palmholz bestellt.

Das selbe nun nochmal mit dem Palmholz angefertigt, und die Holzteile mit Lebensmittelechter Farbe versehen.

Growbox

Ich gehöre zu der Gruppe Menschen, die man Chilihead nennen kann. Im Februar 2017 habe ich das erste mal versucht, Chilis selber zu züchten/anzubauen. Die vier Pflanzen die am Ende Chilis abgegeben haben, haben die ersten Wochen nur knapp überlebt. Etliche male fast vertrocknet, dann fast ersoffen, und zwischendurch noch fast erfroren, bevor sie einen Sonnenbrand bekommen haben. Aber es hat mir viel Freude bereitet. Aus diesem Grund wollte ich für die Zucht 2018 mit besseren Bedingungen starten, und habe wieder einmal ein Projekt gestartet.

Zunächst etliches an Aluprofil bestellt. Zugeschnitten und Löcher für die Profilverbinder Gebohrt.

Der untere Teil der Growbox kann z.B. für den Transport vom oberen Teil getrennt werden. Passende 30mm XPS Hartschaumplatten, weiße 2 mm und transparente 6mm Macrolon Platten waren noch vorhanden.

Zur Thermischen Isolierung sind die Hartschaumplatten angebaut. Im Deckel ist hier schon eine UV-Beständige Makrolonscheibe eingebaut. Der Innenraum wird mit weißen Makrolonplatten ausgekleidet, damit die Box einfach gereinigt werden kann, und die hohe Luftfeuchtigkeit nicht zu Problemen führt.

Die innere Verkleidung ist angebracht und mit Silikon auf die Hartschaumplatten geklebt. Als Heizung dient eine Schaltschrankheizung aus der Kruschkiste die von mir modifiziert wurde, um die elektrischen Komponenten vor Feuchtigkeit zu schützen. Diese ist mittig angebracht und die Kühlrippen passend ausgerichtet. In der Rückwandplatte sind 2 Temperatursensoren angebracht. Einer für die Temperaturregelung der Box, und einer um die Growbox in meine Home-Automation einzubinden, damit ich die Werte Temperatur und Luftfeuchte und deren Verlauf in meinem Browser anschauen kann. Desweiteren sind Buchsen für einen Umwelzlüfter in der Rückseite integriert. Links unten und rechts oben sind zwei einstellbare Luft Ein- und Auslässe, um den kontinuierlichen Luftaustauch einstellen zu können.

Noch die vordere Schiebetüre einbauen, und die 50 Watt Vollspektrum LED Pflanzenlampe aufhängen, und dann geht es an die Steuerung. Ein Gestell für die Luftzirkulation und ein unabhängiges Thermometer muss noch reingestellt werden.

Unter die Box kommt ein kleiner Kasten mit Zwei Zeitschaltrelais sowie dem Temperaturregler. Lampe sowie Heizung mit Lüfter sind Programmierbar auf Zeit und Temperatur.

Eindeutig zu viel Leistung beim Test. Das ist ehr die Einstellung Solarium!

Die fertige Growbox zieht nun in einen anderen Raum um, und es kann losgehen. Intensität 25% Licht, sonst verbrennen die jungen Pflanzen. 8 Stunden Sonne am Tag sind ideal. Folgend noch ein paar Fotos der ersten Anzucht.

Boombox

Immer wieder gab es bei „Outdoor“ Feiern in der Vergangenheit Schwierigkeiten mit diversen Beschallungskonzepten.
Für die Endstufen benötigte man eine Stromversorgung, am besten Unterbrechungsfrei.
Lautsprecher standen mal zur Verfügung, mal nicht.
Der Laptop war zu schade fürs freie, oder man hatte Angst, das er über Nacht abhanden kommt.
usw.

Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, bis zur nächsten Sommerfete eine Boombox zu bauen.

Sie soll robust sein, unterbrechungsfrei und mit eigener Stromversorgung laufen.
Der Akku soll geladen werden, sobald sie am Stromnetz hängt, und die Stromversorgung soll automatisch auf die Netzleitung umschalten wenn vorhanden, und umgekehrt.
Einen Line In Eingang soll sie haben, und auch über Bluetooth soll sie verfügen.
Lautstärkeregler an der Box soll vorhanden sein, und als Sitz soll sie dienen wenn wenig Platz ist.

Und das wichtigste … kosten solls nichts.

Erst mal die Lautsprecher zusammensuchen.
Mittel und Hochtöner hatte ich noch rumfliegen, die Axton Bässe waren eine Spende von einem Kollegen.
Den Schaltplan für zwei 80W Class D Verstärker auf Basis des TDA7293 aus dem datasheet ins Eagle umsetzen und die Platienen Fräsen.

Die Teile für den passenden StepUp Spannungsregler, und die Frequenzweichen zusammensuchen.
Als Mischer für die beiden Tonquellen und als Vorstufe bzw. die Lautstärkeregelung dient eine alte Platine auf Basis von Operationsverstärkern vom Typ LM358. Diese hatte ich beim Bau eines Mischpults als Testplatine verwendet.
Ein Ersatzladegerät und zwei Ersatz-Akkus von einem Bosch Akkuschrauber müssen herhalten. Zudem ein Kühlkörperchen sowie ein Line/Bluetooth Wandler aus der Kruschkiste.

Zunächst die Platinen für die Endstufen bestücken.

Dann die Platten zuschneiden, die Löcher ausschneiden und die Kanten verrunden.
Dann die Platten des Woofer – Bereichs verleimen und verschrauben.

Zwischendurch eine Kunststoffplatte Lasern.

Die Zwischenplatten, Trenner und den Deckel verschrauben.
Grundieren und Lackieren.

Akustikschaumstoff einkleben, und dann alle Teile einbauen.

Front
Seite
Rückseite

Ein früheres Werbegeschenk, ein IPod Shuffle hat nun auch eine Verwendung gefunden.

Bei unserer Sommerfete machte die kleine Boombox ordentlich rabatz, und beschallte das ganze Tal.

AirSonos

Nachdem ich mein Sonos System aufgestockt und um einen Sonos Connect erweitert habe, vermisse ich die Apple Airplay Funktionalität von meinem Wireless Teufel Lautsprecher. Auf GitHub habe ich nun eine Software gefunden, mit der man die Sonos Endgeräte direkt im Apple Airplay sieht und den Ton darüber ausgeben kann.

Die Software ist von Stephen und nennt sich AirSonos.

Es wird lediglich ein bereits vorhandener Raspberry Pi mit USB W-Lan Stick benötigt.

Im CAD kurz ein zum Sonos Connect passendes Gehäuse entworfen.

Das Gehäuse auf einem 3D Drucker ausdrucken lassen. Füllern, Grundieren, und Lackieren.

Die Kunststoffplatte für die Rückseite lasern. Zusammenbauen…

… und Aufstellen.

Slot Table

Inzwischen ist die Verdrahtung der letzten Verbindungsplatinen abgeschlossen.

Die Abdeckplatten für Modul 3 sind angebracht

Ebenso bei Modul 1 und 4

Danach die Gewindebüchsen zum Anschrauben der Vollauszüge anbringen

und die Module 1 und 4 mit den Vollauszügen verschraubt.
Die Platten mussten nun noch über die Zentrierstifte ausgerichtet werden, was eine recht divisile Aufgabe ist.
Nun ist die Basis meines neuen Esszimmertisches fertig.

Weiter geht es mit Modul 3, welches nun an den vorhandenen Zentrierungen ausgerichtet wird.

Von unten bildet der Tisch auch eine geschlossene Fläche.

Der Rahmen an der Verbindungsstelle

und die Ecken sehen auch prima aus.

Jetzt wird noch das Hauptmodul in dem noch die Steuerelektronik fehlt, eingesetzt und ausgerichtet.
Nun sieht man den Slot Table zum ersten mal in voller Größe, inklusive Slotbeleuchtung im hellen

und im dunklen Zimmer.

Natürlich konnte ich nicht wiederstehen, und musste gleich mal ein paar Runden drehen.
Die drei Slots lassen sich alle drei super faheren, wobei jeder Slot seine eigenen Besonderheiten hat.
Wie sich diese im Zeitlichen Vergleich verhalten, kann ich leider erst testen, wenn die Steuerelektronik fertig ist.

Slot Table

Nachdem ich mir vor einiger Zeit eine Profi-Lackierpistole gegönnt habe weil ich das Lackieren mit Pistole mal selbst ausprobieren wollte, habe ich das nun auch in die Tat umgesetzt.

Zunächst die Abdeckplatten abschleifen.
Danach die Garage mit Folie abgehängt, die Platten mit Pressluft abblasen, und mit dem Honigtuch reinigen.

Dann den Lack gemischt, die Maske aufgesetzt, und 3 Schichten Klarlack aufgesprüht.

Das Lackieren ohne Absaugung in der Garage ist eine rießen Sauerei, aber das Ergebnis gefällt mir sehr gut.

Slot Table

Inzwischen sind die LED’s aller vier Platten für die segmentweise RGB-Slotbeleuchtung verdrahtet.
Die Buchsen der Lichtmasten und die Teilstreckensensoren sind auch verdrahtet.
Folgend habe ich die transparenten Träger für das Fangnetz die ich vor einiger Zeit gelasert habe, fertiggestellt.

Hierzu habe ich die Ober- und Unterteile mit einem speziellen UV härtenden Acrylkleber verbunden.

Zwischendurch habe ich 3 verschiedene Platinen in mehrfacher Ausführung für die Verkabelung der Platten gelayoutet und bestellt.

Dazu noch eine Platine in doppelter Ausführung gefräst.

Und alle mit den Reihenklemmen bestückt.

Dazu habe ich noch 40 Distanzscheiben aus Kunststoff angefertigt.

Die Platinen werden auf die Platten geschraubt, und verdrahtet, sobald die Abdeckplatten alle fertig sind.
Nachdem ich sowieso am Platine fräsen war, habe ich noch ein paar zusätzliche Platinen gefräst, die für die Tests der entgültigen Steuerungselektronik benötigt werden.

Zum einen eine Testplatine für den „Quad-Channel Digital Isolator“ und den SPI-DAC „Digital Analog Converter“

Zum zweiten die erste Testplatine der Netzteile für die Bahnversorgung.

Zum dritten eine Platine, die später in einem anderen Post zu sehen ist.

Momentan geht es mit den Abdeckplatten voran. Die Platten sind alle zugeschnitten und gebohrt. Die Verstärkungen sind auch zugeschnitten und ausgespart.
Heute habe ich nun die ersten Abdeckplatten verleimt.

Morgen kommen dann die nächsten Abdeckplatten dran.

Gastbeitrag – Picanha

Von Dosenhuhn

Hallo zusammen,

Kollege hatte gestern Geburtstag und zu diesem Anlass sollte es bei Ihm das erste Mal Picanha übern Ring geben. Also sind wir am Dienstag zum Ludwig nach Schlüchtern gegurkt und haben dort ein tolles Stück abgegriffen.

Gestern wurden dann die Stücke geschnitten und mit grobem Salz versehen

Dann wurde es Zeit für ordentliche Glut zu sorgen 🙂

Dann Anspießen…

… und ab übern Ring…

Schon nach kurzer Zeit hieß es Essen fassen

Das Fleisch war dabei wunderbar Zart und ein geschmackliches Erlebnis…

Und nochmal etwas näher 😉

Nachdem wir alle Kugelrund waren hieß es am Ring den Abend ausklingen zu lassen…
Picanha wird auf jeden Fall wiederholt und ist auch nun schon für Silvester geplant… aber dann mit voll besetztem Spieß

Viele Grüße

Quelle: http://www.grillsportverein.de/forum/threads/erste-mal-picanha-am-ring.245021/