Vorstellung Rotel RB 1092 (Produktionsjahr 2004)

Dieser Beitrag ist importiert aus dem Bereich Sonstiges des Forums von http://www.team-fraggles.de und wurde veröffentlicht am 22.08.2004

Alte Backups sind wahre Goldgruben! Ich habe darin ein paar Beiträge wiederentdeckt, die perfekt aufzeigen, wie schnell sich Technik verändert. Statt sie im digitalen Nirwana verschwinden zu lassen, präsentiere ich diese kleinen Juwelen als beeindruckenden Beleg für die technologische Evolution.

Für die Erweiterung meines Heimkinos und optional des Partykellers habe ich einen zusätzlichen Verstärker gebraucht. In erster Linie wollte ich den Woofer von der DUAL Endstufe nehmen. Der neue Verstärker sollte auf jeden Fall der DUAL Endstufe in nichts nachstehen. Aber bereits beim Suchen und Schmökern in Prospekten hat sich gezeigt, das mein Wunsch ziemlich schwierig zu erfüllen war. Nach längerem Suchen bin ich dann auf den Rotel RB 1091 aufmerksam geworden.
Die Leistungsdaten haben mich sofort überzeugt, nur der Preis … puh. Aber was will man machen. Also bin ich zum MD-Sound gefahren (ja der aus Weyersfeld) und habe mit Martin gesprochen. Der hat geschaut, und siehe da, ganz neu im Sortiment war der 1092. Dieser war kein Monoblock, sondern eine Stereoendstufe für annähernd den selben Preis. Perfekt dachte ich, während mir schon neue Szenarien und Möglichkeiten durch den Kopf gingen. Beispielsweise könnte ich die 4 Kanalige THX Ausgabe vom SoundBlaster Audigy ausprobieren.

Der Verstärker ist der Wahnsinn. Die Leistung ist enorm. Das Restrauschen der „Class D“ Endstufe ist in großen Teilen des Frequenzspektrums mit 0.002% sogar besser als beim DUAL „Class A“. Nur im oberen Hochtonbereich neigt er leicht zu Verzerrungen. Das kann man zwar messen, aber hören kann zumindest ich nichts davon.

Der Verstärker bietet sowohl herkömmliche Lautsprecherklemmen als auch professionelle Speakon Anschlüsse.
Er lässt sich entweder über den Einschalter oder einen 12V Triggereingang Ein und Ausschalten.
Die Hauptarbeit übernehmen B&O ICEpower Module.

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Ein Auszug aus „HIFI News“ den mir Martin vorgelegt hat:

Der Kauf des Rotel erfordert einen Vertrauensvorschuss. Eine kleine Stimme wird Ihnen sagen, dass man einfach nicht so viel Leistung aus einem so kleinen Gerät herausholen kann. Dieselbe Stimme wird Ihnen sagen, dass nur riesige Verstärker aus den USA oder Deutschland eine solch autoritative Leistung anstreben können. Aber wenn Sie auf die letzten, winzigen Feinheiten verzichten können und Lautsprecher haben, die im Hochtonbereich nicht überbetont sind, wird der Rotel RB-1092 Ihre Welt rocken. Wenn Sie sich von Vorurteilen lösen können, könnte der Rotel die netteste Lebensstiländerung sein, die Sie seit der Wiederentdeckung von Vinyl und dem Verzehr von mehr Ballaststoffen gemacht haben.

Technische Details
Ausgangsleistung 2 x 500 Watt an 8 Ohm
Gesamtklirrfaktor (THD) < 0,03%
Dämpfungsfaktor 400 (an 8 Ohm)
Verstärkung (Gain) 27,2 dB
Eingangsempfindlichkeit/-impedanz 2,2 V / 11,1 kOhm
Frequenzgang 10 Hz – 40 kHz (±3 dB)
Signal-Rausch-Abstand 118 dB (IHF A)
Leistungsaufnahme 600 Watt (69 W im Leerlauf, 3 W im Standby)
Abmessungen (B x H x T) 432 x 92 x 407 mm
Gewicht 10 kg

Wohnzimmer

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Hallo Fans des DIY Freds.

Hier mal wieder ein neuer Beitrag von mir.
Zuletzt hat mein Paps mit mir mein Schlafzimmer und mein Wohnzimmer „renoviert“. Die Wände wurden neu gemacht, es ist Laminat reingekommen, und eine neue Leder Garnitur habe ich auch bestellt.

Will man nun passende Schränke, muss man entweder zum Schreiner oder diese selbst bauen, gerade bei Dachschrägen.
Beim selbst bauen bin ich gleich dabei. Erst mal gemessen, dann dividiert und summiert und „Blänlich“ gemacht.

Nachdem die Pläne fertig waren, musste nur noch eine Liste mit der Größe der einzelnen Platten zusammengestellt werden, und die Richtung der Maßerung.
Mit der Liste bin ich dann zum Holzwurm gefahren.

Für interresierte die eine Top Holzhandlung suchen, und den Holzwurm nicht finden, das ist nur der von mir verwendete Spitzname für den Laden. Tobias (Bedel) hat den Laden vom ehem. Elzenheimer übernommen. Die korrekte Bezeichnung lautet „Holz Elzenheimer“ http://www.holz-elzenheimer.de/

Weiter im Text. Mit meiner Liste und einem Stück Laminat wollte ich mir im Showroom dann die Platten mit einem passenden Furnier raussuchen. Es gab einige die mir gefallen haben, weshalb ich mich dann für zwei unterschiedliche entschieden habe. Das habe ich dann passend in meine Liste eingetragen, und direkt bestellt.

Die Platten liegen da entweder in 3 x 6 Meter auf Lager oder werden bestellt. Dann werden die Maße in die CNC Säge einprogrammiert und automatisiert perfekt auf Endmaß geschnitten. Danach werden die Platten in die Maschine für die Kantenumleimer eingelegt welche den Umleimer automatisch anbringt. Einige kennen diese auch unter dem Begriff „Bügelkante“, was aber ehr das dünne Material ist welches man Zuhause anbringen kann. Die Platten meiner Möbel sollen runherum geschlossen sein, weshalb man nicht unterscheiden muss, an welche Kante ein Umleimer drauf muss. Wer mag, kann aber auch nur an bestimmten Seiten einen Kantenumleimer auf der Platte haben. Der Clou dabei ist, das eine Fräse genau die Dicke des Kantenumleimers an der Stirnseite der Platte abträgt. Direkt folgend wird der Umleimer mit der Platte verklebt, und dann durch eine zweite Fräse das überstehende Material abgefräst. Hier kann man noch den Radius wählen. Wenn man weiß wie es funktioniert, gibt es hier noch zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten. Zum einen die Dicke der Kante, die Optik durch den Radius, oder noch interessanter, eine von der Platte abweichende Holzoptik und/oder Farbe der Kante. Das werde ich bei zukünftigen Möbeln auf jeden Fall mit berücksichtigen.

Nach wenigen Tagen kann man die Platten dann abholen. Kostenpunkt: günstig 🙂
Ich habe dann noch Soft Close Möbelscharniere eingepackt, wo ich schon da war. Hier muss man allerdings wissen was man braucht. Es gibt hier verschiedenste, je nachdem wieviel Platz man hat, wie die Türen angebracht werden sollen, und wie weit man die Türen öffenen will. Hier muss man sich vorher mal damit beschäftigen.

Der Rest ist auch nicht viel komplizierter. Mit einer Schablone werden die Topflöcher in die Türen gebohrt. Mit einer weiteren Schablone für die Einlegeböden werden die Löcher für die Steckzapfen gebohrt.
Danach werden die Platten Verschraubt. Wo man die Platten nicht direkt verschrauben kann, weil man dann die Schraubenköpfe sehen würde, verwendet man Trapez Möbelverbinder.

Viel Spaß beim Selberbauen!

Anm. d. Red.: Originalbilder sind durch aktuellere von besserer Digitalkamera ersetzt.

Schwarz – Tief – Brutal

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Boxen bauen ist eine meiner Leidenschaften. Die riesen Trümmer die bisher im Wohnzimmer standen sollten fest in den Partyraum. Ich habe mir zwei kleine Regallautsprecher vorgestellt, die durch einen Subwoofer ergänzt werden.

Damit meine DUAL Class A Stereo Endstufe reicht um das 2.1 System zu befeuern, musste ich mir bei den Frequenzweichen etwas besonderes einfallen lassen. Ich habe pro Kanal keine 3-Wege Frequenzweiche verwendet, sondern zwei 2-Wege Frequenzweichen. Im Subwoofer Gehäuse wird der untere Frequenzbereich vom Rest getrennt. Der Rest wird dann im Regallautsprecher in Mitten und Höhen zerlegt.
Die Auslegung und die Schaltung der Frequenzweichen hat sich somit recht kompliziert gestaltet, denn ich wollte die Regallautsprecher auch ohne vorgeschalteten Subwoofer betreiben können. Für beide Fälle musste also die Impedanz passen.

Ich habe mir bei den Bässen die 28er Canton Pullman rausgesucht. Die Mitteltöner sowie die Hochtonkarlotten sind von Infinity.

Beim Material habe ich 25mm Multiplexplatten verwendet. Für die Oberflächen hat mir Paps selbstklebendes Furnier in schwarz besorgt.

Beim Subwoofer habe ich ein beidseitig ventiliertes Bandpassgehäuse berechnet in dem die Bässe Push-Pull eingebaut sind. Zudem wird die zweite Kammer zur gleichen Seite ventiliert wie die erste. Das ergibt ein Minimum an benötigtem Kammervolumen.

Nach den ersten Tests war ich begeistert. Der Woofer geht so tief runter das man Gänsehaut bekommt, und der Schalldruck ist enorm.
Die Regallautsprecher klingen wie von Infinity gewohnt sehr sauber, und sind Frequenzstabil bis in die hohen Lautstärken.

Ich wollte fürs Wohnzimmer ein kleineres unauffälliges System, aber die neuen Lautsprecher müssen sich vor den Partyboxen nicht verstecken.

Die Größe der Lautsprecher ist 20 x 20 x 30 cm.
Die Wiedergabefrequenz beträgt 65Hz bis 20kHz
Die Impedanz liegt bei ca. 8 Ohm

Der Subwoofer hat eine Größe von 33 x 40 x 50 cm.
Die Wiedergabefrequenz beträgt 32Hz bis 80Hz
Die Impedanz liegt bei 2x kleiner 6 Ohm.
Bei 32Hz kann bereits der volle Schalldruck gemessen werden.

Die Impedanz des Gesamtsystems liegt bei ca. 6 Ohm.

Anm. d. Red.: Originalbilder sind durch aktuellere von besserer Digitalkamera ersetzt.

Vorstellung SoundBlaster Audigy SB0090

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Alte Backups sind wahre Goldgruben! Ich habe darin ein paar Beiträge wiederentdeckt, die perfekt aufzeigen, wie schnell sich Technik verändert. Statt sie im digitalen Nirwana verschwinden zu lassen, präsentiere ich diese kleinen Juwelen als beeindruckenden Beleg für die technologische Evolution.

Die Soundblaster Audigy ist die aktuell beste Soundkarte auf dem Markt. Sie ist wegweisend in Bezug auf moderne Mehrkanal-Soundsysteme.
Die Karte unterstützt folgende Audioformate:
EAX Advanced HD: Erzeugen realistischer Klangumgebungen in 3D Spielen
Dolby Digital 5.1: Dekodieren von Dolby Digital 5.1 Tonspuren
DTS (Digital Theater Systems): Dekodieren oder weiterleiten von DTS
Creative Multi-Speaker Surround: Stereo Quellen auf bis zu 5.1 Lautsprechersysteme hochmischen
DirectSound3D: Hardwarebeschleunigung für 3D-Audio
THX Zertifiziert: Garantierte Klangtreue, geringe Rauschpegel, unverzerrtes Audio, linearer Frequenzgang

Die Karte kann für professionelle Anwendungen eingesetzt erden. Unter anderem ASIO, SoundFont 2.1, Reverb, Chorus, Flanger, Pitch Shifter und Equalizer

Eine weitere einmalige Funktion ist Time Scaling. Hier kann man die Geschwindigkeit von Audio zwischen 50% und 200% verändern, wobei die Tonhöhe (Stimme, Instrumente) gleich bleibt.

Desweiteren ist eine Ultraschnelle IEEE1394 FireWire Schnittstelle eingebaut, welche SoundBlaster als SB1394 vermarktet.

Im Treiber kann man folgende Lautsprecherkombinationen einstellen:
2 Kanäle – Stereo – R, L
2.1 Kanäle – Stereo mit separatem Tieftonlautsprecher – R, L, SW
4 Kanäle – Surround Sound – VL, VR, HL, HR
4.1 Kanäle – Surround Sound mit separatem Tieftonlautsprecher – VL, VR, HL, HR, SW
5.1 Kanäle – Surround Sound mit separatem Tieftonlautsprecher – VL, C, VR, HL, HR, SW

Die Position der Lautsprecher und dem Zuhörer kann man frei im Raum Platzieren um Laufzeitunterschiede zu verhindern.

Vorstellung Panasonic Quintrix TX-W32D4F (Produktionsjahr 2002)

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Alte Backups sind wahre Goldgruben! Ich habe darin ein paar Beiträge wiederentdeckt, die perfekt aufzeigen, wie schnell sich Technik verändert. Statt sie im digitalen Nirwana verschwinden zu lassen, präsentiere ich diese kleinen Juwelen als beeindruckenden Beleg für die technologische Evolution.

Vor ein paar Tagen habe ich mir beim Martin (MD-Sound) in Weyersfeld meine neue Glotze gekauft. (Anm. d. Red.) MD-Sound ist in dieser Zeit aus der Scheune raus und von Weikersgrüben nach Weyersfeld umgezogen.

Nun will ich euch die Details dieses Schmuckstücks nicht vorenthalten.
Der Panasonic Quintrix TX-W32D4F zeigt welche beeindruckende Leistungen die Röhrentechnologie vollbringen kann. Er ist nicht nur ein Empfangsgerät, sondern eine vollwertige Multimedia-Zentrale, die das Heimkino-Erlebnis auf ein neues Niveau hebt. Das Herzstück ist zweifellos seine plane Quintrix F-Bildröhre im 16:9-Breitbildformat. Diese eliminiert die störenden Verzerrungen und Reflexionen, die von herkömmlichen gekrümmten Röhren bekannt sind. Die wahre Innovation allerdings liegt in der 100-Hertz-Super-Digital-Scan-Technologie. Sie sorgt für ein bemerkenswert ruhiges, flimmerfreies Bild, das besonders bei langen Sitzungen die Augen schont.
Die Darstellung von DVDs über den Scart-Eingang ist von beeindruckender Detailtreue, während selbst das analoge Fernsehsignal von einer unglaublichen Klarheit profitiert.
Ein herausragendes Merkmal, das den Übergang von 4:3 zu 16:9 Inhalten erleichtert, ist die innovative Zoom-Funktionalität, insbesondere der Super-Zoom-Modus. Ältere 4:3 Sendungen werden auf einem 16:9 Fernseher mit schwarzen Balken an den Seiten dargestellt, was viel Bildschirmfläche ungenutzt lässt. Ein einfaches in die Breite ziehen führt zu unnatürlich verzerrten Gesichtern und Proportionen. Der Super-Zoom streckt das Bild hingegen intelligent. Die Bildmitte, wo sich in der Regel das Hauptgeschehen abspielt, wird nur minimal gestreckt, um Verzerrungen an Gesichtern und Objekten zu vermeiden. Zu den Bildrändern hin nimmt die Streckung progressiv zu. Das Ergebnis ist ein bildschirmfüllendes Bild, bei dem die schwarzen Balken fast verschwinden, während die zentralen Bereiche ehr natürlich wirken.
In Punkt Anschlüsse lässt der Panasonic keine Wünsche offen. Drei Scart-Anschlüsse ermöglichen den gleichzeitigen Anschluss von DVD-Player, Videorekorder und Sat-Receiver, ohne ständig Kabel umstecken zu müssen. Ein S-Video-Eingang sowie ein frontseitiger Cinch-Eingang und Kopfhöreranschluss runden das Ganze ab.


Technische Details
Bildröhre: 82 cm (32 Zoll) 16:9 Quintrix F-Bildröhre
Bildtechnologie: 100 Hz Super Digital Scan
Ton: Stereo-Lautsprechersystem (2 x 20 Watt Musikleistung)
Sound-Feature: Virtual Dolby Surround
Anschlüsse hinten: 3x Scart (RGB-fähig), Audio-Ausgang
Anschlüsse vorne: 1x S-Video, 1x Cinch AV (Video/Audio L/R), Kopfhörerbuchse
Videotext: TOP/FLOF mit 1500 Seiten Speicher
Sonderfunktionen: Super-Zoom-Modus, Bild-in-Bild (PIP), verschiedene Zoom-Modi
Abmessungen (BxHxT) ca. 90 cm x 57 cm x 55 cm
Gewicht: 62 kg

Vorstellung DUAL CV 1460 (Produktionsjahr 1988)

Dieser Beitrag ist importiert aus dem Bereich Sonstiges des Forums von http://www.team-fraggles.de und wurde veröffentlicht am 16.02.2002

Alte Backups sind wahre Goldgruben! Ich habe darin ein paar Beiträge wiederentdeckt, die perfekt aufzeigen, wie schnell sich Technik verändert. Statt sie im digitalen Nirwana verschwinden zu lassen, präsentiere ich diese kleinen Juwelen als beeindruckenden Beleg für die technologische Evolution.

Zum Ende meiner Schulzeit 1992 habe ich in einem Radio und Fernseh Geschäft ausgeholfen. Hier habe ich als „Entlohnung“ unter anderem den DUAL CV 1460 abgestaubt. Nachdem ich meinen Panasonic Fernseher vorgestellt habe, möchte ich sein weiteres Technischen Meisterwerk seiner Zeit vorstellen.
Stell dir vor die CD ist neu und digital, es gibt aber auch noch die gute alte Schallplatte. In dieser Zeit hat DUAL mit dem CV 1460 einen Verstärker gebaut, der vor allem durch seinen sauberen, klassischen Aufbau glänzt aber auch ordentlich Druck macht.
Wenn man das Gehäuse öffnet, was ich getan habe um einen Wackelkontackt an den Lautsprecheranschlüssen zu beseitigen, sieht man sofort worum es geht: Kein Schnickschnack, nur saubere Schaltungstechnik
Statt auf billige, integrierte Schaltkreise zu setzen, bei denen alles in einem Chip steckt, hat DUAL hier alles mit einzelnen Bauteilen realisiert. Jede Endstufe ist sauber mit einzelnen Transistoren, Widerständen und Kondensatoren aufgebaut. Das ist zwar aufwendiger, aber es erlaubt eine viel genauere Abstimmung der Schaltung auf besten Klang – nix All-in-One-Chips.
Der linke und der rechte Kanal sind komplett getrennt voneinander und spiegelbildlich aufgebaut. Der große Vorteil ist das es so kaum ein Übersprechen zwischen den Kanälen gibt. Das Ergebnis ist eine saubere Kanaltrennung und eine sehr präzise Stereo-Ortung. Man hört also ganz genau, wo der Ton herkommt.
In der Mitte thront ein massiver, gekapselter Trafo zusammen mit großen Siebkondensatoren. Das sorgt für eine absolut stabile Stromversorgung, auch wenn es mal laut wird oder ordentlich Leistung abgerufen wird. Da bricht nichts ein.
Es handelt sich um eine „Class A“ Endstufe. Das reduziert die typischen Verzerrungen, die bei Transistorverstärkern entstehen können. Gerade bei leisen Passagen macht sich das durch einen extrem klaren und detailreichen Klang bemerkbar. Sowas wird heute kaum noch gebaut.
Die Endstufe verfärbt den Klang nicht, sondern verstärkt das Signal einfach nur neutral und präzise. Sie gibt genau das wieder, was von der Quelle kommt. Kraftvoll, linear und kontrolliert.
Der Verstärker war klar für Schallplatten-Liebhaber gedacht. Er tut aber auch für alle anderen Quellen perfekt seinen Dienst.
Man kann die Vorstufe von der Endstufe trennen was eine sehr nützliche Funktion ist. So kann man externe Geräte wie einen Equalizer einschleifen oder den Verstärker als reine, kräftige Endstufe nutzen.
Der DUAL CV 1460 ist ein hervorragendes Beispiel für solide, durchdachte Verstärkertechnik. Der diskrete und symmetrische Aufbau ist die technische Grundlage für seinen sauberen und präzisen Klang. Ein robust konstruiertes Gerät.

Technische Details
Dauerleistung (8 Ohm) 2 x 100 Watt RMS
Dynamikleistung (8 Ohm) 2 x 150 Watt
Klirrfaktor < 0,003 %
Besonderheiten Class-A-Betrieb, auftrennbare Vor-/Endstufe
Eingänge Phono (MM/MC umschaltbar), Tuner, CD/AUX, Tape 1, Tape 2
Ausgänge 2x Lautsprecherpaare, Kopfhörer, Tape 1, Tape 2
Abmessungen (BxHxT) ca. 440 x 119 x 335 mm
Gewicht ca. 9,7 kg