Nachdem Basti die neue Firmware für den Servoregler fertig hat, kann ich nun die Stromgrenzwerte des Motors vom PC aus einstellen und ermitteln.
Sehr nett 😀
Gruß
Edit:
Für die nächsten Tests muß der Strom des Motors gemessen weden, um die Powercontrol dynamisch vom Mikrocontroller einstellen zu lassen. Zuerst wollte ich die Messung über einen Hall-Sensor machen. Nach Rücksprache mit Fachleuten in meiner Firma habe ich dann erfahren, das bei diesen Bauteilen bei einer Gleichspannungsmessung der Feritkern magnetisiert, und dann die Messwerte weglaufen. Nach einigem hin und her habe ich mich für eine direkte Lößung über einen OpAmp entschieden. Dafür und für die Aufbereitung des Gebersignals (Sinus/Cosinus 1Vss) habe ich auch erst mal ein Testboard zusammengebastelt.
Sooo, nach etwas längerer Zeit wieder mal ein paar News.
Nachdem ich den Testaufbau soweit hatte Und ihn verdrahtet hatte, haben wir (Basti und ich) an einem Schattigen Plätzchen die Funktionen gestestet. Anfangs lief alles sagenhaft. Die Kommunikation über USB geht 1A und die Funktionen der X-Achse liefen auch top. Dann habe ich alles auf die Y-Achse umgeklemmt, wir starteten die ersten Tests, und ein Bug in der Microcontroller Software sorgte dafür, das sich die Idee das ganze mit Drehstrommotoren zu realisieren, wortwörtlich in Rauch auflöste.
Für die Insider: Um die vielen Schaltvorgänge der Schütze besser zu realisieren habe ich mir Thyristorrelays bestellt. Diese schalten elektronisch. Nun hat die Steuerung beim Grundstellungsfahren den Motor linksherum gedreht. Nach erreichen der Grundstellung schaltete der Microcontroller auf rechtsrum. Ich habe das ganze Hardwaremäßig verriegelt, das nicht beide Schütze gleichzeitig an sein können. Woran keiner von uns gedacht hat, ist der „Thyristor“. Dieser schließt sich erst beim Nulldurchgang der Phase wieder. Nun ist der Microcontroller so schnell, das er den einen Schütz schon geöffnet hat, wärend der andere noch offen war. Bääämmm Kurtzschluß über 2 Drehstromphasen. Die Flinke 0,2 Amp Schmelzsicherung explodierte in einem Tempo, das es die Fassung mit zerrissen hat. Die Sicherung der 2 Phasen im Hausanschlußkasten war auch mit dran. Nach dem wiedereinschalten, mußte ich feststellen, das sich das eine der tollen Schütze zu den ewigen Jagdgründen begeben hat. 120 Euronen verpufft wie nix
Nunja man könnte es bestimmt irgendwie hintrixen, was sich garantiert auch auf die Zeit auswirkt, wodurch die ganze Steuerung träger werden würde, also mußte es anders gehn. Also doch zu den schonmal angesprochenen Schrittmotoren greifen.
Es soll ja nichts kosten, also muß da selbst was gebastelt werden. Ran an die Schrottkiste, und was zusammengenagelt.
Zuerst ein paar experimente mit einer Glühbirne, einem NE555 Frequenzgenerator und einem Leistungstransistor, nachdem das funktioniert hatte, gleich mal „PROFI“sorisch das Leistungsteil auf nen Kühlkörper getackert. Beim ersten Test an einer Motorspule glühte gleich mal die zu klein Dimensionierte Diode durch wodurch der erste Leistungstransistor auch Flöten ging. Also gräßere Freilaufdioden und nen dicken Kühlkörper. Noch die Vorstufe zusammenbasteln Das Microkontroller Testboard rauskramen, verwursteln und von Basti ne kleine Treibersoftware schreiben lassen. Nach ein paar Optimierungen schnurrte das ganze wie gewünscht
Inzwischen habe ich das zukünftige Zuhause meines 2 Achsen 3 Phasen DC Servomotor Reglers (Das Gehäuse) fertig. Nun müßen noch die Leistungsbauteile rein, ein Paar anschlüsse, und die elektronik muß zusammengebastelt werden. So das wars erst mal wieder von der Front.
Heute habe ich erst mal wieder was sinnvolles gemacht. Heute hab ich nach längerer Zeit endlich die Muße gefunden, meinen Fernsehschrank und ein Bücherregal zu bauen.
Hier mein neustes Projekt
Geplant ist eine 2,5D CNC-Fräsmaschine.
Steuerbar über NC-Code, und über USB anzuschließen.
Die Software ist bereits fertiggestellt!
Bilder sind nicht von der neuesten Version der Software.
Hier sieht man die Simulationsoption. Später kann man hier in Echtzeit verfolgen, wie weit das Werkstück bearbeitet ist.
Hier eines der ersten „Hardware“ Teile. Die Aufnahme der Fräse. Hier wird die Z-Achsen Verstellung angebaut.
Hier die erste Platine. (noch nicht fertig) Enthalten ist der Microcontroller, zur Steuerung der IOs, die USB-Schnittstelle, und die Verbinder zu den IO-Karten.
Dieser Beitrag ist importiert aus dem Bereich DIY des Forums von http://www.team-fraggles.de und wurde veröffentlicht am 18.12.2007
Seit mehr als einem Jahr werden einige Premiere Sender inzwischen auf HD gesendet. Auch HD-DVD und BlueRay haben inzwischen Einzug in die Wohnzimmer gehalten. Zeit, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Es ist kurz vor Weihnachten, und da gibt es bekanntlicherweise Geschenke. Auch wenn man sich die selbst schenkt 🙂
Zunächst habe ich mir einen neuen Fenseher ausgesucht. Es sollte der Philips 52PFL9632D mit Ambilight werden.
Um meinen alten tut es mir ein wenig leid, aber die Röhre war einfach nicht mehr state of the art. Zudem konnte ich die Mühle noch für ein paar Euros weiterverkaufen.
Im nächsten Schritt mussten die Verstärker weichen. Der neue Verstärker soll mit HDMI umgehen können, und soll fernsteuerbar sein. Hier sollte es der Denon AVR 2808 werden. Dieser erkennt automatisch die Audioformate die über HDMI kommen, und schaltet von Stereo, über Dolby-TrueHD bis hin zu DTS-HD alles passend um. Pro Audioformat kann man die Lautsprecherkonfiguration in bis zu 8 Kanälen (7.1) einstellen. In meinem Fall bei Stereo die beiden Frontlautsprecher + Woofer, und bei Surround das 5.1 System.
Auch hier konnte ich meinen Rotel Verstärker für gutes Geld an den Mann bringen. Die Dual Endstufe gebe ich nicht her.
Der nächste Schritt war der härteste, und fiel mir dann doch schwer. Mein HTPC musste leider weichen, da die Hardware nicht für die aktuellen Anforderungen ausgelegt war. Diesmal wollte ich mir allerdings nicht die Arbeit machen und wieder ein komplettes Gehäuse zusammenbauen. Auch wollte ich nicht das komplette Innenleben an die neuen Komponenten anpassen, umändern und neu verkabeln. Da es fertige Multimediagehäuse zu kaufen gab, habe ich mich für ein Fusion Silver von Antec entschieden. Den Tipp von Basti die Lüfter durch im Prinzip Lagerlose von Noctua zu ersetzen und hiermit die Lüftergeräusche quasi zu entfernen, habe ich auch umgesetzt.
Im inneren tacktet ein Intel Core2 Duo E6850 mit 3.0 GHz und zwei Corsair 2GB DDR3 1333MHz Speicher im Dual Channel Betrieb. Wichtig ist noch die XFX GeForce 7600 GS Grafikkarte. Zum einen kann erst die Generation 7 das volle Spektrum an HD-Audio über den HDMI 1.3 ausgeben. Zum anderen ist die 7600 GS passiv gekühlt, was für die Geräusche wichtig ist. Als Zusatzkarte kommt lediglich die TV Karte HAUPPAUGE WINTV NOVA-CI-S SE DVB-S und dazu die CI-Modul Erweiterung HAUPPAUGE NOVA CI zum Einsatz. Das nötige AlphaCrypt CI-Modul und die passende Premierekarte ist auch bereit.
Als Laufwerk habe ich mir das LG Combo BlueRay ausgesucht. Dieses kann Blueray, HD-DVD und DVD lesen. Man will bei der Sorte der Scheiben ja nicht eingeschränkt sein.
Beim IR-Empfänger und dem Display könnte man meinen das der Hersteller bei meinem alten Gehäuse abgeschaut hat. Die permanente Stromversorgung und der Virtuelle COM-Port ist über USB geregelt. Der Einschalter über Keyboard Emulation (Wake on Keyboard). Einziges Manko: Das IR-Einschaltsignal kann nicht frei gewählt werden.
Noch ein paar Worte zur verwendeten Software. Im großen und ganzen bleibt die Software im Vergleich zu meinem alten HTPC ziemlich gleich. Das TVtool zum Steuern des Videoausgabe-Formats entfällt da nicht mehr nötig. Es läuft weiterhin PowerDVD für DVD und Bluerays, und DVB-Viewer für Sat. WinDVR entfällt da der DVB-Viewer das inzwischen integriert hat. VLC-Player ersetzt den Zoomplayer. Die wichtigste Änderung ist die Zentrale Steuerung des PCs. Hier übernimmt EventGhost die Aufgabe von Lirc und allen nötigen Plugins.
Resümee: Wofür man sich noch vor drei Jahren ordentlich was überlegen oder zusammenbasteln musste, ist heute in großen Teilen Standard. Die Wiedergabe von BlueRay in 1080p/24fps auf dem neuen Fernseher ist der Wahnsinn. „Cars“ hat mich echt von den Socken gehauen. Dagegen ist das hochgelobte Full HD das man vom Satelitten bekommt, ein schlechter Witz. Entweder wird hier nur 720p Material hochgerechnet oder die Kompression ist so stark, das von den 1920×1080 Bildpunkten nicht mehr viel übrig bleibt.
Dieser Beitrag ist importiert aus dem Bereich DIY des Forums von http://www.team-fraggles.de und wurde veröffentlicht am 25.12.2004
Heute mal was nicht selbst gebautes! Vor ein paar Wochen war ich beim Martin in Wayersfeld (MD-Sound) und habe mich nach Breitband-Mittel- und Hochtönern umgeschaut. Ich wollte mein vorhandenes System auf 5.1 erweitern. Dazu waren drei zusätzliche Lautsprecher nötig.
Vor Ort war im Showroom das neue Infinity Alpha Sortiment aufgebaut. Hierzu muss man wissen, das ich ein großer Fan bin, seitdem ich mir die Fertigung der Firma Harman in Straubing anschauen durfte. Neben Harman-Kardon und JBL wird eben auch die Marke Infinity dort produziert welche mich ganz besonders beeindruckt hat. Wer mich kennt, weiß das ich meine Lautsprecher gerne selbst baue, aber die Alpha HCS II haben mir schon sehr gefallen. Allerdings bin ich in gewisser Weise auch ein Knipser weshalb ein solches System für mich eigentlich nicht in Frage gekommen ist. Jedenfalls habe ich vor lauter Trara, Show, Probehören, Anschauen usw. ganz vergessen was ich dort wollte, und bin mit meiner Frendin wieder nach Hause gefahren. Man mags mir glauben oder nicht … Meine Freundin hat sich mit meinen Eltern verschworen, und an Weihnachten lag das Lautsprechersystem Infinity Alpha 5 HCS II unter dem Weihnachtsbaum. Ein Traum.
** Für Interresierte die Angaben des Herstellers **
Technische Daten des Infinty Alpha 5 HCS II Home Cinema System
1x Infinity Alpha 5 HCS Center Nenn-/Musikbelastbarkeit: 75/125 Watt Frequenzbereich: 80Hz – 22kHz Empfindlichkeit: 88 dB / 2,83V / 1 m Nennimpedanz: 6 Ohm Übernahmefrequenz: 4 kHz Tieftonlautsprecher: 2 x 80 mm C.M.M.D.™ Hochtonlautsprecher: 10 mm Polykarbonat Abmessungen (H x B x T): 125 x 290 x 172 mm Gewicht: 3 kg
4x Infinity Alpha 5 HCS II Satelitte Nenn-/Musikbelastbarkeit: 50/75 Watt Frequenzumfang: 80 Hz – 22 kHz Empfindlichkeit: 88 dB / 2,83 / 1 m Nennimpedanz: 8 Ohm Übernahmefrequenz: 3,5 kHz Tieftonlautsprecher: 100 mm C.M.M.D.™ Hochtonlautsprecher: 10 mm Polykarbonat Abmessungen (H x B x T): 230 x 150 x 180 mm Gewicht: 2,5 kg
1x Infinity Alpha 5 HCS II Subwoofer Nenn-/Musikbelastbarkeit: 110 Watt RMS Übernahmefrequenz: 40 Hz – 130 Hz (einstellbar) 2 dB/Oktave Tieftonlautsprecher: 210 mm Abmessungen (H x B x T): 420 x 260 x 335 mm Gewicht: 11 kg
Dieser Beitrag ist importiert aus dem Bereich DIY des Forums von http://www.team-fraggles.de und wurde veröffentlicht am 28.09.2004
Ein Hinweis: Ich bin Premiere Kunde seit 1992. Ich liefere keine Infos zu Smartcard Transportkeys, Cerebro, Didem oder ähmlichem Cardcloning, Cardhosting, etcpp.
Hallo Members und Fans meiner Beiträge. Heute stelle ich euch meinen Home Theater Personal Computer vor.
Ein All-in-One Gerät sollte es sein Ein leistungsstarker PC als Basis Abspielen aller gängigen Audio und Video Medien und Codecs Digitales Recording mit hoher Kompression und in Echtzeit (MPEG-4/DivX AAC/FLAC mp3) Videoausgabe passend für meinen Panasonic TX-W32D4F 16:9 Fernseher Display zur Ausgabe aller wichtigen Informationen Optisch sollte es zu meinem DUAL Class A und dem Rotel RB 1091 Verstärker passen. Größtenteils geräuschlos sollte die Kiste sein.
Ich beginne mit der Hardware
AMD Athlon 64 3700+ CG Die CPU mit Clawhammer Kern ist die erste mit Cool’n’Quiet Technologie und tacktet je nach Bedarf zwischen 1000 und 2400 MHz was die benötigte Kühlung reduziert.
OCZ 2x 256MB DDR400 Der neue Speicher DDR400 oder auch PC3200 stellt die aktuelle Königsklasse dar. Mit einem Timing von CL2-3-2-6 zählt der Speicher von OCZ somit zu einem der schnellsten auf dem Markt. Dieser wird zudem im Dual Channel Betrieb genutzt.
Nvidia GeForce4 MX4000 64MB Die neuste Version der GeForce4 mit passiver Kühlung und der Option eines Component und S-Video Ausgangs. Zudem ist die GF4 die erste Grafikkarte mit Hardware Video Decoder. Pure Video für den Grafikkartentreiber soll nächsten Monat zum Download bereit stehen.
Sound Blaster AUDIGY SB0090 Die meiner Meinung nach aktuell beste Soundkarte auf dem Consumer Markt um Audio in THX Kanäle zu zerlegen.
Samsung HDD 3.5″ 250GB 5400rpm UATA Die Systemplatte. Die schnellste mit niedriger Drehzahl um die Laufgeräusche so gering wie möglich zu halten.
Western Digital HDD 3.5″ 80GB 7200rpm UATA Die Platte ist noch rumgeflogen ist leise und ist somit ideal für den Wechselrahmen.
DVD-Laufwerk von NEC Das war das leiseste das ich bisher bei Kundenrechnern verbaut habe.
DVD-Writer von LITE-ON Habe ich gute Erfahrung mit gemacht. Plus wie Minus DVD’s werden mit hoher Geschwindigkeit zuverlässig geschrieben.
Toshiba LS120 (Superdisk) Als Slim Variante leider nur als Externes Laufwerk zu bekommen.
Pinnacle VCC Bendino v1.0a Die aktuell bester Karte fürs Hardwaregrabbing.
Multi Karten Programmer und Reader Um Karten wie beispielsweise AT90SC6464C zu lesen zum Entschlüsseln von Nagravision
Hauppauge WINTV SAT DVB-S Die wohl kompatibelste Sat Karte auf dem Markt.
LCD Display 4×40 Zeichen Farbe Grün 🙂
beQuiet 450 Watt Netzteil Angeblich flüsterleise … dazu später mehr.
Sonderplatinen Für meine gewünschten Funktionen wird zusätzliche DIY Hardware benötigt. TV-Board – IR Empfänger, Temperaturregelung, Displaysteuerung, Tastaturemulator Video-Board – Video und Audio Input splitting von Frontseite und Rückseite SPDIF – Koax In, Umsetzer Toslink zu Koax In, Umsetzer Koax zu Toslink Out Lüfterregler – MAX6661 Platinen Wer die Schaltpläne und die Eagel Files für die PCB Bestellung haben möchte, schreibt mich an!
Der Bau im Detail
Begonnen habe ich damit, die benötigten Zusatzplatinen im Eagle zu erstellen, und bei PCB-Pool zu bestellen. Dann habe ich die von mir bestellte Computer-Hardware zusammengesteckt um zu prüfen, ob alles zusammen läuft, wie ich es mir vorstelle. Das hat bis auf die noch fehlende Hauppauge Sat Karte alles geklappt. Leider musste ich schon in den ersten Minuten feststellen, das das Netzteil nicht so leise war, wie ich es mir vorgestellt habe. Also habe ich es zerlegt, und geschaut was ich pimpen kann. Beim zerlegen hat sich mir ein gruseliges Bild gezeigt. Nicht richtig eingelötete Bauteile, kalte Lötstellen, Bauteile die mit Heißkleber festgeklebt wurden, Kabel die mit Heißkleber befestigt wurden, Kühlkörper die frei an der Leistungselektronik hingen. Die Lüfter haben geheult, die Spulen gepfiffen… ein graus. Das war für mich das erste und letzte Netzteil dieses Herstellers. Da war nicht viel zu retten. Ich habe dann den Entschluss gefasst das Netzteil von Grund auf neu aufzubauen. Alle Kabel raus, die pfeifenden Spulen ersetzt, und alle Bauteile neu und ordentlich verlötet. So konnte ich es auch kompakter gestalten und mit einer Passiv-Kühlung versehen.
Als nächstes habe ich dann das Gehäuse gebaut. Zunächst einen Rahmen aus Aluwinkeln, eine Bodenplatte aus 2mm Aluminium und diverse zusätzliche Elemente gestaltet. Dann aus 20mm Hart-PVC die Frontplatte gefräst, und den Gehäusedeckel aus 1mm Alublech gefertigt. Inzwischen waren meine zusätzlichen Platinen von PCB-Pool gekommen, und ich konnte die Bauteile verlöten. Dann hieß es alles testweise in das Gehäuse einzubauen.
Soweit so gut. Nun mussten etliche Adapter, Blenden, Knöpfe, Abdeckbleche etcpp gefertigt werden.
Audio/Video Splitter
SPDIF
Lüfteranschluss, LAN, USB
Aus dem Wechselrahmen kam der Lüfter raus, und das Kunststoffgehäuse das die Platte enthält, habe ich durch ein mit Kühlrippen versehenes Aluminiumgehäuse ersetzt. Dazu ein Auswerfer, da der Griff aus Platzgründen weichen musste.
Weiter gings mit dem LS120. Das musste raus aus dem externen Gehäuse, und rein in meinen Slot. Deshalb musste ich ein eigenes „Flachbandkabel“ bauen, um es betreiben zu können.
In den selben Slot kam dann auch der Card Programmer.
Das TV-Board und das Display haben auch ihren Platz bekommen.
Zwischendurch ging die Frontblende und der Gehäusedeckel zum Lackierer. Es war wirklich wenig Platz.
Die Rahmen der Laufwerke und Festplatten sind alle über Schwingungsdämpfer mit dem Gehäuserahmen verbunden.
Die drei leisen Papst Lüfter sind mit je 4 O-Ringen am Gehäuse aufgehängt um Geräusche zu vermeiden. Des weiteren werden die Lüfter unabhängig voneinander in der Geschwindigkeit geregelt, je nachdem in welchem Teil des Gehäuses welche Temperatur herrscht.
Die Ansicht von hinten und von vorn.
Die Abdeckung der unteren Frontelemente ist aus Macrolon gefertigt, welches ich Sandgestrahlt habe.
Zu erwähnen wäre da noch der Trick, wie man den PC per Fernbedienung einschalten kann, wenn LIRC noch nichts entgegen nehmen kann. Hierzu läuft auf dem TV-Board ein Tastaturemulator, der lediglich die Leertaste emuliert. Dieser ist in den Tastaturanschluss eingeschleift. Im Bios muss man nun lediglich Wake on Keyboard auf Enabled stellen.
Des weiteren teilen sich die vorderen und die hinteren Video und Audio Eingänge die selbe Hardware. Über den von mir gebauten Audio und Video Splitter werden die Eingänge passen geschaltet. Der vordere Audio und die vorderen Video Eingänge sind als Master eingestellt. Sobald man also vorne Beispielsweise eine Videokamera anschließt werden die hinteren Eingänge abgeschaltet. Zieht man die Videokamera wieder ab, laufen die hinteren Eingänge.
Was sieht man auf den Bildern?
Front: DVD und DVD-RW Laufwerk Wechselfestplatte LS120 Laufwerk Multikartenleser S-Video In Component Video In Analog Audio In Firewire USB
Rückseite: PS2 Maus In PS2 Keyboard In VGA Out USB 1.0 / 2.0 LAN 100Mbit THX 5.1 Singe Channel Analog Out DVB-S In Scart In/Out SPDIF In Toslink In/Out
Die Software
Die Basis bildet ein Windows Betriebssystem. Zufälligerweise war wie gerufen auf meiner MSDN DVD vom August die zweite Beta von Windows Server 2003 x64-Edition passen zur Athlon x64 CPU. Hier habe ich ein Whistler Derivat ohne den Desktop installiert. Die Steuerung des PCs übernimmt das Windows Fork von LIRC (WinLIRC). LIRC ist ein Tool für IR-Empfänger. Hier kann man für diverseste Programme Profile programmieren. Diese Profile können Beispielsweise mit einer beliebigen Infrarot-Fernbedienung ausgewählt werden. LIRC bietet ein Plugin für Girder. Girder wiederum bekommt Informationen von diversen Programmen über ein Tool namens WinSpy und kann diese dann auf dem 4×40 Zeichen LCD-Display anzeigen. Ich habe mich für folgende Programme entschieden welche sowohl mit LIRC als auch mit Girder/WinSpy arbeiten:
WinAmp für Musik Cyberlink PowerDVD für Filme auf DVD Zoomplayer für Filme mit verschiedensten Formaten/Codecs DVB-Viewer für Satelitenfernsehen WinDVR zur Aufnahme von Filmen
Zum schauen von Satelitenfernsehen nutze ich DVB-Viewer. Hier kann man die Hauppauge Karte als Quelle einstellen. Desweiteren kann man den Kartenleser als Quelle für die Premiere Karte einrichten. (Schlagwort: virtual ci module). Für DVB-Viewer gibt es ein Plugin um für Aufnahmen WinDVR zu steuern. Im WinDVR wiederum kann man entweder die Hauppauge Karte oder die Pinnacle Karte als Quelle einstellen. Da der Stream vom DVB-Viewer ebenso entgegen genommen wird, stellt man hier also als Quelle die Pinnacle Karte ein. Somit kann aus beiden Quellen Aufgenommen werden ohne etwas an den Settings zu verändern.
Die Videoausgabe soll auf dem Fernseher landen. Dazu nutze ich das TVtool welches inzwischen in der Version 9.7 zum Download steht. Hier ein Screenshot.
Ich habe mich bei der Ausgabe über den S-Video für folgendes Format entschieden: NTSC 16:9 2×2 SIF 704×480 bei 21% horizontaler Streckung 60 Halbbilder/30fps progrssiv scan. Das hat bei mir zur besten Qualität auf dem TV geführt. Die PAL Formate sahen alle samt irgendwie verschwommen aus, oder hatten alle paar Sekunden Ruckler. Wie man eigene Formate/Settings hinzufüget ist in der setup.txt im Installationsordner gut beschrieben.
Es sind natürlich noch andere Programme auf dem PC vorhanden, zum Schneiden, Brennen, Kopieren, Umwandeln etcpp. Da diese aber nicht zur eigentlichen Aufgabe des HTPC gehören, und auch nicht über die Fernbedienung und das Display laufen, lasse ich diese hier aus.
Bisher habe ich eine Folge TOS – Raumschiff Enterprise vom SiFi-Channel (Premiere) in 720p direkt als DivX aufgenommen. Funktioniert tadellos. Speicherbedarf: Pro Stunde ca. 600MB.
Bei Fragen und/oder Anregungen schreibt gerne hier in den Thread. Viel spaß beim Nachbauen 😉