Slot Table

Inzwischen habe ich die fertig Lackierten Platten nach Hause gebracht.

Zunächst wurde die Unterseite mehrfach mit Füller Lackiert

geschliffen, Lackiert, geschliffen und dann der Finish Lack aufgetragen

Platte reinigen und für die graue Schicht abkleben

Die graue Lackschicht auftragen

Grau anschleifen und für die weise Schicht abkleben

Die weise Lackschicht auftragen

Die Startaufstellung und Ziellinie abkleben

und weis Lackieren

Weis anschleifen und für die rote Schicht abkleben

Die rote Lackschicht auftragen

Danach erst mal die Platten ausziehen

Rot anschleifen, Unterseite frisch abkleben und die Platten reinigen. Mehrere Schichten Klarlack auftragen

Lack austrocknen lassen

Wieder schleifen, und die Strukturen mit weis lackieren

Wieder schleifen, Struktur glätten, reinigen und den Finish Lack auftragen

Nun noch die Platten nach Hause bringen

Slot Table

Nachdem mein Lackierer im Moment den Laden voll hat, und ich warten muß, habe ich mal einen Test der Omega Kurve gemacht.
Anders als mehrfach behauptet, ist der 200mm Radius noch gut zu fahren.

Der NSR Porsche auf 25% Leistung zieht sauber durch die Kurve, und das ohne angepassten Übergang der Platten und ohne Finale Lackierung.

Elektronische Last

Nachdem ich bisher immer Kopfstände machen musste, wenn ich einen variablen Verbraucher nutzen wollte/musste, habe ich mich dazu entschlossen, mir eine Elektronische Last zu bauen.
Hauptsächlich um die 3 Mikrocontroller gesteuerten Slotcar Netzteile und die RGB-Treiber für die über 200 LEDs im Slottisch auf Stabilität und Klirrfaktor zu testen.
Die Schaltung habe ich mir schon im Eagle zusammengezimmert, und Einzelkomponenten auf dem Steckbrett getestet.

Da ich nun dabei bin, kommt mein „fliegende Schaltung“ Netzteil für Festspannungen auch gleich mit in das Gehäuse, welches ich schon fertig habe. Da man ja immer mal was neues Probieren muss, habe ich mich mal an schwarz Eloxiertem Aluminium versucht.

Mit Gimp die Frontblende entworfen, und dann mit dem Laser eingebrannt.

Razfaz hat man ne schick beschriftete Frondblende.

Slot Table

In Sachen Slot Tisch gibt es einiges aufzuholen.

Ich habe die Löcher des Aluminium Tischgestells in die Profile gefräst, Gewinde für die Tischfüße geschnitten und alle Teile verbunden.
Danach habe ich die 700mm Vollauszüge angebracht.

Die gedämpften Gelenkfüße eingeschraubt, und den Tisch aufgestellt.

Als nächstes habe ich die Stirnseitigen Aufnahmen gefräst die später die Leistungs-, Datenstecker und die Zentrierstifte tragen. Hier noch nicht ganz fertig.

Damit ich die einzelnen Leisten nach dem Lackieren auseinanderhalten kann, die Paare beschriftet,

und noch nen Spruch draufgesetzt. „Just 4 Fun“ wie Fiorentini so sagt.

Danach habe ich die Tischplatten abgeklebt, und den Rahmen in die Platten geleimt.

Und wieder ab in den Keller.

Nachdem der Leim eine Woche zum aushärten hatte, die Oberseite wieder beklebt.
Nun die Slots 3x mit Airbrush grau lackiert, und das Litzenbett einmal, damit sich die Holzfasern nicht aufstellen, wenn der graue Decklack auf die Strecke aufgetragen wird. Und zwischendrin immer wieder verschleifen.

Erst mal einen Farb-LED Test machen, um zu sehen, wie sich das Licht im grauen Slot verhält.

Kommt auf dem Foto nicht so gut rüber, sieht aber klasse aus.
Zu guter Letzt nochmal das Litzenbett und die Strecke mit 400er Papier verschleifen.

Alles abkleben,

und ab zum Lackierer.

Slotcar Controller V2

Inzwischen ist mein neuer Slotcar Controller fertig.

Die Elektronik ist in ihrem Gehäuse.
Alle benötigten Steuerelemente und Stecker sind eingebaut.

Nachdem die Hardware komplett getestet ist, und alles läuft, habe ich das Gehäuse inzwischen geschlossen.

Mein erstes eigenes Mikrocontrollerprojekt (Software) wächst auch.
An der ein oder anderen Stelle hängt es zwar noch beim c++ Programmieren, und ich muß zum Nachhilfeunterricht.
Beispielsweise habe ich Chan’s FAT32 Treiberpacket nicht zum laufen bekommen.

Aber es geht voran, und inzwischen komme ich ganz gut mit dem GCC und Atmel Studio 6 klar.

Die Basisfunktionen laufen.
Das Display zeigt die diversesten Informationen.
Man wird durch den Kalibrierablauf für den angeschlossenen Controller geführt.
Die gewünschte Drückerkennlinie wird dynamisch berechnet.
Es wird zwischen Poti und SD-Karten Betrieb unterschieden.
Im Poti Betrieb werden die Parameter, die nicht an den Potis eingestellt werden, aus dem EEProm geladen.
Alle Parameter können über die Buttons geändert werden.
Alle Parameter können über USB abgefragt und geändert werden.
Die SD-Karte wird initialisiert, und Dateien können ausgelesen werden.
Die Struktur auf der SD-Karte ist festgelegt.
Man kann die User und Fahrzeug auswählen.

In der Software fehlt jetzt noch:
ASR Berechnung
Motor Preload
SD-Karten Modus
Anzeige der Fahrzeugnummer (danke für die Idee Markus)

Übersicht aller Parameter:

preload
// 0-255 Motorspannung bei 0 power_out; 0 = OFF
zero_brake
// 0-1 Nullpunktbremse ON/OFF
zero_brake_release
// 0-255 *1000 ms Nullpunktbremse loslassen; Wenn preload ON
motion_brake
// 0-255 Bremsintensität der Bremse beim Fahren; 0 = OFF
motion_brake_duretion
// 0-255 *1 msec Bremsdauer; Wenn motion_brake ON
motion_brake_delta
// 0-255 Eingreifgrenze bei negativer PWM-Änderung; Wenn motion_brake ON
motion_brake_msec
// 0-255 Zeit für motion_brake_delta; Wenn motion_brake ON
motion_brake_dynamic
// 0-1 Dynamisches verhalten der Fahrbremse in Intensität und Dauer
boost
// 0-255 Boostintensität des Turbos (PWM); 0 = OFF
boost_duretion
// 0-255 msec Boostdauer; Wenn boost ON
boost_delta
// 0-255 Eingreifgrenze bei positiver PWM-Änderung; Wenn boost ON
boost_msec
// 0-255 Zeit für boost_delta; Wenn boost ON
boost_dynamic
// 0-1 Dynamisches verhalten des Turbos in Intensität und Dauer
asr
// 0-255 maximal x PWM-Schritte pro msec steigern; 0 = OFF
asr_max
// 0-255 ASR verwenden bis x PWM; Wenn asr ON
asr_dynamic
// 0-1 Dynamisches Verhalten der ASR

Nun noch ein paar Bilder

Die Blenden

Das Innenleben

Frontseite

Rückseite

Slot Table

Nach mehrmaligem Auftragen mehrerer Schichten Füller, und mehrmaligem Verschleifen zwischendurch, sehen die Platten jetzt schon aus wie geleckt.

Nun wird das Litzenbett gefräst.
Trotz mehrmaligem Prüfen hüpft einem das Herz in die Hose, wenn die Fräse anfängt die fast fertigen Platten zu bearbeiten.

Danach noch die Slots mit 320er Papier verschleifen, damit sich keine lackierten Holzspäne aufstellen.

Als nächstes werden die Rahmen in die Deckplatten eingeklebt.
Die Unterseite mit den Rahmen nochmals Gefüllert, und dann auf der Oberseite die Strecke grau Lackiert.

Franchising

An dieser Stelle möchte ich auf die Arbeit von meinem Kumpel Basti eingehen, der paralell zu meinem Drücker ab V2, einen in den meisten Punkten kompatiblen Drücker baut. Gestartet haben wir das Projekt gemeinsam, und wichtige Punkte stimmen wir auch immer gemeinsam ab. Desweiteren ist geplant, drei seiner Regler in meine Slotstrecke zu integrieren.

Diese Arbeit kann ich natürlich nicht als meine präsentieren. Darum hoffe ich, das wir hier demnächst ein paar tolle Franchising Artikel zu sehen bekommen.

Mehr will ich noch nicht vorgreifen oder verraten.

Slotcar Controller V2

Aus naheliegenden Gründen (eigene Spannungsversorgung) durfte ich meinen ersten Slotcar Controller nicht mehr verwenden.

Nun muß also ein neuer her. Geplant ist, die komplette Elektronik in den Joystick einzubauen.

Zu den bereits vorhandenen Funktionen, soll eine Bluetooth Schnittstelle hinzukommen, sowie eine SD-Karte auf der die Profile der Fahrzeuge abgespeichert werden. Die Analoge Fahrzeugversorgung wird durch eine PWM-Endstufe ersetzt.
Der Turboknopf entfällt und wird durch eine programmierbare „Kickdown“ Funktion ersetzt.
Das wichtigste aber ist, das die Spannungsversorgung durch die Bahn bereitgestellt wird, und die Bahnspannung auch die maximalspannung darstellt. Bei mir allerdings ohne Voltage Drop am Regler.

Um vorerst meine Möglichkeiten auszuloten, baue ich mit Version 2 einen Regler, der alles hat, was meiner Meinung nach nötig ist, und zusätzlich zu den zukünftigen Steuerelementen auch noch die des alten Reglers hat.

Da Basti parallel zu mir, seinen Regler baut, allerdings mit abweichendem Konzept, gibt es Basiselemente die kompatibel bleiben sollen. Datenstruktur SD, PWM-Endstufe, AVR etc.

Aus diesem Grund habe ich für die Hardware ein Mainboard entworfen, und die Platine mit meiner Maschine gefräst. Das Ergebnis hat sogar mich verblüfft.

Das Mainboard besitzt einen 40 pooligen Sockel um die „CPU“ jederzeit gegen eine andere tauschen zu können. Hier wird lediglich das passende Pinout Board benötigt.
Als nächstes gleich noch die SMD-Platine für die 7-Segment Anzeige gefräst.

Und alles bestückt.

Bei PCB-Pool habe ich die Pinout-Boards für einen Atmel ATmega644 inklusive FTDI USB Chip bestellt.
An dieser Platine habe ich dann meine ersten Erfahrungen im Heißluft SMD löten gesammelt.

Als nächstes wird die Frontblende gefräst, und dann kann ich mit dem Programmieren witermachen.

…to be continued