Slot Table

In Sachen Slot Tisch gibt es einiges aufzuholen.

Ich habe die Löcher des Aluminium Tischgestells in die Profile gefräst, Gewinde für die Tischfüße geschnitten und alle Teile verbunden.
Danach habe ich die 700mm Vollauszüge angebracht.

Die gedämpften Gelenkfüße eingeschraubt, und den Tisch aufgestellt.

Als nächstes habe ich die Stirnseitigen Aufnahmen gefräst die später die Leistungs-, Datenstecker und die Zentrierstifte tragen. Hier noch nicht ganz fertig.

Damit ich die einzelnen Leisten nach dem Lackieren auseinanderhalten kann, die Paare beschriftet,

und noch nen Spruch draufgesetzt. „Just 4 Fun“ wie Fiorentini so sagt.

Danach habe ich die Tischplatten abgeklebt, und den Rahmen in die Platten geleimt.

Und wieder ab in den Keller.

Nachdem der Leim eine Woche zum aushärten hatte, die Oberseite wieder beklebt.
Nun die Slots 3x mit Airbrush grau lackiert, und das Litzenbett einmal, damit sich die Holzfasern nicht aufstellen, wenn der graue Decklack auf die Strecke aufgetragen wird. Und zwischendrin immer wieder verschleifen.

Erst mal einen Farb-LED Test machen, um zu sehen, wie sich das Licht im grauen Slot verhält.

Kommt auf dem Foto nicht so gut rüber, sieht aber klasse aus.
Zu guter Letzt nochmal das Litzenbett und die Strecke mit 400er Papier verschleifen.

Alles abkleben,

und ab zum Lackierer.

Slotcar Controller V2

Inzwischen ist mein neuer Slotcar Controller fertig.

Die Elektronik ist in ihrem Gehäuse.
Alle benötigten Steuerelemente und Stecker sind eingebaut.

Nachdem die Hardware komplett getestet ist, und alles läuft, habe ich das Gehäuse inzwischen geschlossen.

Mein erstes eigenes Mikrocontrollerprojekt (Software) wächst auch.
An der ein oder anderen Stelle hängt es zwar noch beim c++ Programmieren, und ich muß zum Nachhilfeunterricht.
Beispielsweise habe ich Chan’s FAT32 Treiberpacket nicht zum laufen bekommen.

Aber es geht voran, und inzwischen komme ich ganz gut mit dem GCC und Atmel Studio 6 klar.

Die Basisfunktionen laufen.
Das Display zeigt die diversesten Informationen.
Man wird durch den Kalibrierablauf für den angeschlossenen Controller geführt.
Die gewünschte Drückerkennlinie wird dynamisch berechnet.
Es wird zwischen Poti und SD-Karten Betrieb unterschieden.
Im Poti Betrieb werden die Parameter, die nicht an den Potis eingestellt werden, aus dem EEProm geladen.
Alle Parameter können über die Buttons geändert werden.
Alle Parameter können über USB abgefragt und geändert werden.
Die SD-Karte wird initialisiert, und Dateien können ausgelesen werden.
Die Struktur auf der SD-Karte ist festgelegt.
Man kann die User und Fahrzeug auswählen.

In der Software fehlt jetzt noch:
ASR Berechnung
Motor Preload
SD-Karten Modus
Anzeige der Fahrzeugnummer (danke für die Idee Markus)

Übersicht aller Parameter:

preload
// 0-255 Motorspannung bei 0 power_out; 0 = OFF
zero_brake
// 0-1 Nullpunktbremse ON/OFF
zero_brake_release
// 0-255 *1000 ms Nullpunktbremse loslassen; Wenn preload ON
motion_brake
// 0-255 Bremsintensität der Bremse beim Fahren; 0 = OFF
motion_brake_duretion
// 0-255 *1 msec Bremsdauer; Wenn motion_brake ON
motion_brake_delta
// 0-255 Eingreifgrenze bei negativer PWM-Änderung; Wenn motion_brake ON
motion_brake_msec
// 0-255 Zeit für motion_brake_delta; Wenn motion_brake ON
motion_brake_dynamic
// 0-1 Dynamisches verhalten der Fahrbremse in Intensität und Dauer
boost
// 0-255 Boostintensität des Turbos (PWM); 0 = OFF
boost_duretion
// 0-255 msec Boostdauer; Wenn boost ON
boost_delta
// 0-255 Eingreifgrenze bei positiver PWM-Änderung; Wenn boost ON
boost_msec
// 0-255 Zeit für boost_delta; Wenn boost ON
boost_dynamic
// 0-1 Dynamisches verhalten des Turbos in Intensität und Dauer
asr
// 0-255 maximal x PWM-Schritte pro msec steigern; 0 = OFF
asr_max
// 0-255 ASR verwenden bis x PWM; Wenn asr ON
asr_dynamic
// 0-1 Dynamisches Verhalten der ASR

Nun noch ein paar Bilder

Die Blenden

Das Innenleben

Frontseite

Rückseite

Slot Table

Nach mehrmaligem Auftragen mehrerer Schichten Füller, und mehrmaligem Verschleifen zwischendurch, sehen die Platten jetzt schon aus wie geleckt.

Nun wird das Litzenbett gefräst.
Trotz mehrmaligem Prüfen hüpft einem das Herz in die Hose, wenn die Fräse anfängt die fast fertigen Platten zu bearbeiten.

Danach noch die Slots mit 320er Papier verschleifen, damit sich keine lackierten Holzspäne aufstellen.

Als nächstes werden die Rahmen in die Deckplatten eingeklebt.
Die Unterseite mit den Rahmen nochmals Gefüllert, und dann auf der Oberseite die Strecke grau Lackiert.

Franchising

An dieser Stelle möchte ich auf die Arbeit von meinem Kumpel Basti eingehen, der paralell zu meinem Drücker ab V2, einen in den meisten Punkten kompatiblen Drücker baut. Gestartet haben wir das Projekt gemeinsam, und wichtige Punkte stimmen wir auch immer gemeinsam ab. Desweiteren ist geplant, drei seiner Regler in meine Slotstrecke zu integrieren.

Diese Arbeit kann ich natürlich nicht als meine präsentieren. Darum hoffe ich, das wir hier demnächst ein paar tolle Franchising Artikel zu sehen bekommen.

Mehr will ich noch nicht vorgreifen oder verraten.

Slotcar Controller V2

Aus naheliegenden Gründen (eigene Spannungsversorgung) durfte ich meinen ersten Slotcar Controller nicht mehr verwenden.

Nun muß also ein neuer her. Geplant ist, die komplette Elektronik in den Joystick einzubauen.

Zu den bereits vorhandenen Funktionen, soll eine Bluetooth Schnittstelle hinzukommen, sowie eine SD-Karte auf der die Profile der Fahrzeuge abgespeichert werden. Die Analoge Fahrzeugversorgung wird durch eine PWM-Endstufe ersetzt.
Der Turboknopf entfällt und wird durch eine programmierbare „Kickdown“ Funktion ersetzt.
Das wichtigste aber ist, das die Spannungsversorgung durch die Bahn bereitgestellt wird, und die Bahnspannung auch die maximalspannung darstellt. Bei mir allerdings ohne Voltage Drop am Regler.

Um vorerst meine Möglichkeiten auszuloten, baue ich mit Version 2 einen Regler, der alles hat, was meiner Meinung nach nötig ist, und zusätzlich zu den zukünftigen Steuerelementen auch noch die des alten Reglers hat.

Da Basti parallel zu mir, seinen Regler baut, allerdings mit abweichendem Konzept, gibt es Basiselemente die kompatibel bleiben sollen. Datenstruktur SD, PWM-Endstufe, AVR etc.

Aus diesem Grund habe ich für die Hardware ein Mainboard entworfen, und die Platine mit meiner Maschine gefräst. Das Ergebnis hat sogar mich verblüfft.

Das Mainboard besitzt einen 40 pooligen Sockel um die „CPU“ jederzeit gegen eine andere tauschen zu können. Hier wird lediglich das passende Pinout Board benötigt.
Als nächstes gleich noch die SMD-Platine für die 7-Segment Anzeige gefräst.

Und alles bestückt.

Bei PCB-Pool habe ich die Pinout-Boards für einen Atmel ATmega644 inklusive FTDI USB Chip bestellt.
An dieser Platine habe ich dann meine ersten Erfahrungen im Heißluft SMD löten gesammelt.

Als nächstes wird die Frontblende gefräst, und dann kann ich mit dem Programmieren witermachen.

…to be continued

Slotcar Controller V1

Rückblick:

Da ich den Ohmschen Normalverbraucher-Drückern ala Carrera-Daumentrainer oder Parma-Fingerschinken nichts abgewinnen konnte, habe ich mir, als wir mit den Slot-Rennen angefangen haben (2007?), meinen eigenen Drücker gebaut.

Analog sollte er sein, diverse Einstellmöglichketen sollte er haben!
Min-Speed
Max-Speed
ASR
Bremse bei negativer Spannungsänderung
Bremse An/Aus intensität
Turbo-Taste
Einstellbarer Abzug, Kraft/Weg
Strom/Spannungsanzeige etcpp
Und schnell sollte es auch gehen, also auf vorhandenes Material zurückgreifen.

Einen alten Joystick rausgekramt und umgebaut.

Ein Gehäuse zusammengeschraubt. Einen Ringkerntravo, und eine alte Platine eines Labornetzteils eingebaut.

Eine kleine Platine für diverse Funktionen, die Bremsschaltung, und eine fertige Anzeige dazu. Einstellen…

…und zusammenbauen.

Demoboard V2

Nachdem ich nicht dauernd meinem Kumpel bzgl. Mikrocontroller programmieren auf die Nerven gehen will, habe ich mich dazu durchgerungen, doch tiefer in die Materie einzusteigen. In einem fertigen Projekt am Code rumzufummeln, bekommt man ja noch spielend hin. Ein eigenes Projekt, von der Festlegung des Device, über das studieren der Spec, bis hin zum fertigen Projekt, ist ne ganz andere Nummer. Der Devicehersteller ist klar. Einmal Atmel, und die Richtung ist festgelegt.
Ich also mein altes Demoboard rausgesucht. Meinen MyAVR-USB Programmer mit dem ich alle AVRs das kompletten Fräsenprojektes geflasht habe und das Atmel Studio 4 startklar gemacht, angeschlossen und GO.

Der Device war ein AT90S2313. ISP eingestellt, Signatur lesen. Error. Nach gefühlten 2 Stunden, fand ich dann im Forum des Herstellers einen Eintrag, welcher in etwar lautete: Der Device steht in der Liste der unterstützten Mikrocontroller, kann aber nicht verwendet werden. Von meinem Kumpel bekam ich dann einen ATiny2313, den er zufällig rumfliegen hatte, und der Pinkompatibel ist.

Studio 4, welche Qual. Nicht mal Syntax-Highlighting, geschweige denn andere Feachers die das Programmieren für meine Wenigkeit angenehmer machen.

Zum Glück kam dann auch schon der neue Programmer, den Basti im Doppelpack bestellt hatte. Vernünftige Hardware muß man immer mitbestellen.

„Ohne gescheites Werkzeug kann man nicht schaffe“

Der Atmel ICE3 war also da.

Somit konnte ich auch AVR Studio 6 runterladen, welches auf das Microsoft Visual Studio 2012 aufbaut.

Das ist dann ganz mein Ding. Da der Tiny2313 keinen ADC hat, habe ich mir schnell ein neues Demoboard zusammengelötet.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten (Kopf-Datenblatt) habe ich dann zuerst die IOs Initialisiert, danach bin ich die Interrupt-Routinen durchgegangen, habe Timer aufgesetzt, die 7-Segmentanzeige kann große Zahlen durchscrollen, der ADC
wandelt die Spannung des Potis in Digitalwerte um und gibt sie an der Anzeige aus, und am OC1A Ausgang pulst auch schon die PWM.

Das InDevice Debugging über die DebuggWire des ISP oder per JTAG ist auch ganz großes Kino, wenn man den „Ausschalter“ findet.

Keine Ahnung was sich Atmel bei den Adaptern gedacht hat, aber die mußte ich auch erst mal umbauen da sie keinen verpolschutz hatten und nicht in einen Norm-Wannenstecker passten.

Motorteststand

Für die Entwicklung des neuen voll digitalen Drückers für die Rennbahn, benötigen wir (Basti und ich) zuerst einmal Messwerte der Fahrzeuge und deren Motoren.

Hierzu ist ein Prüfstand wie im Original nötig.

Zuerst muß die Grundplatte zur Einstellung der Kiellänge und des Radstandes hergestellt werden.

Danach die Rolle für die Hinterachse.

Die Litze für die Schleifer muß angebracht werden.

Es fehlt noch die Platine für die Geberauswertung, Messmöglichkeiten, USB und PWM Endstufe.

Nun die Deckplate und einen Haltebügel andringen um das seitliche verlaufen bei minimaler Reifenunwucht zu verhindern.

Dann können die Messungen beginnen.

Bsp: Motorkennlinie ansteigend und abfallend 0-14V Carrera R8.

Noch ein Video

Es sind nun natürlich auch andere Messungen wie Beschleunigung, Bremswirkung etc. möglich.

Nun können wir mit den Drückern beginnen.

Netzteil für den Hartgrundring

Weihnachten ist rum.
Nun ist Zeit, mal ein paar Berichte aufzuholen.

Für die große Slotstrecke eines Kollegen habe ich ein Netzteil mit ein paar Komponenten aus der Kruschkiste zusammengestückelt.

Zuerst die Holzeinzelteile aus ein paar Resten gesägt, und die nötigen Löcher gefräst.

Die Transformatoren, Klemmleisten, Relays und Kühlkörper vorbereitet.

Und zusammengeschraubt.

Die Elektronik, Anzeigen, Buchsen und Potis eingebaut und zusammengeschraubt.

Nun ist das geregelte SyCoTrack Netzteil fertig. 4x 5-14V 4A