Demoboard V2

Nachdem ich nicht dauernd meinem Kumpel bzgl. Mikrocontroller programmieren auf die Nerven gehen will, habe ich mich dazu durchgerungen, doch tiefer in die Materie einzusteigen. In einem fertigen Projekt am Code rumzufummeln, bekommt man ja noch spielend hin. Ein eigenes Projekt, von der Festlegung des Device, über das studieren der Spec, bis hin zum fertigen Projekt, ist ne ganz andere Nummer. Der Devicehersteller ist klar. Einmal Atmel, und die Richtung ist festgelegt.
Ich also mein altes Demoboard rausgesucht. Meinen MyAVR-USB Programmer mit dem ich alle AVRs das kompletten Fräsenprojektes geflasht habe und das Atmel Studio 4 startklar gemacht, angeschlossen und GO.

Der Device war ein AT90S2313. ISP eingestellt, Signatur lesen. Error. Nach gefühlten 2 Stunden, fand ich dann im Forum des Herstellers einen Eintrag, welcher in etwar lautete: Der Device steht in der Liste der unterstützten Mikrocontroller, kann aber nicht verwendet werden. Von meinem Kumpel bekam ich dann einen ATiny2313, den er zufällig rumfliegen hatte, und der Pinkompatibel ist.

Studio 4, welche Qual. Nicht mal Syntax-Highlighting, geschweige denn andere Feachers die das Programmieren für meine Wenigkeit angenehmer machen.

Zum Glück kam dann auch schon der neue Programmer, den Basti im Doppelpack bestellt hatte. Vernünftige Hardware muß man immer mitbestellen.

„Ohne gescheites Werkzeug kann man nicht schaffe“

Der Atmel ICE3 war also da.

Somit konnte ich auch AVR Studio 6 runterladen, welches auf das Microsoft Visual Studio 2012 aufbaut.

Das ist dann ganz mein Ding. Da der Tiny2313 keinen ADC hat, habe ich mir schnell ein neues Demoboard zusammengelötet.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten (Kopf-Datenblatt) habe ich dann zuerst die IOs Initialisiert, danach bin ich die Interrupt-Routinen durchgegangen, habe Timer aufgesetzt, die 7-Segmentanzeige kann große Zahlen durchscrollen, der ADC
wandelt die Spannung des Potis in Digitalwerte um und gibt sie an der Anzeige aus, und am OC1A Ausgang pulst auch schon die PWM.

Das InDevice Debugging über die DebuggWire des ISP oder per JTAG ist auch ganz großes Kino, wenn man den „Ausschalter“ findet.

Keine Ahnung was sich Atmel bei den Adaptern gedacht hat, aber die mußte ich auch erst mal umbauen da sie keinen verpolschutz hatten und nicht in einen Norm-Wannenstecker passten.

Motorteststand

Für die Entwicklung des neuen voll digitalen Drückers für die Rennbahn, benötigen wir (Basti und ich) zuerst einmal Messwerte der Fahrzeuge und deren Motoren.

Hierzu ist ein Prüfstand wie im Original nötig.

Zuerst muß die Grundplatte zur Einstellung der Kiellänge und des Radstandes hergestellt werden.

Danach die Rolle für die Hinterachse.

Die Litze für die Schleifer muß angebracht werden.

Es fehlt noch die Platine für die Geberauswertung, Messmöglichkeiten, USB und PWM Endstufe.

Nun die Deckplate und einen Haltebügel andringen um das seitliche verlaufen bei minimaler Reifenunwucht zu verhindern.

Dann können die Messungen beginnen.

Bsp: Motorkennlinie ansteigend und abfallend 0-14V Carrera R8.

Noch ein Video

Es sind nun natürlich auch andere Messungen wie Beschleunigung, Bremswirkung etc. möglich.

Nun können wir mit den Drückern beginnen.

Netzteil für den Hartgrundring

Weihnachten ist rum.
Nun ist Zeit, mal ein paar Berichte aufzuholen.

Für die große Slotstrecke eines Kollegen habe ich ein Netzteil mit ein paar Komponenten aus der Kruschkiste zusammengestückelt.

Zuerst die Holzeinzelteile aus ein paar Resten gesägt, und die nötigen Löcher gefräst.

Die Transformatoren, Klemmleisten, Relays und Kühlkörper vorbereitet.

Und zusammengeschraubt.

Die Elektronik, Anzeigen, Buchsen und Potis eingebaut und zusammengeschraubt.

Nun ist das geregelte SyCoTrack Netzteil fertig. 4x 5-14V 4A

Fräsen

In meinem heutigen Beitrag will ich mal auf die Nutzbarkeit und Qualität von Fräsern für MDF eingehen.

Im weiten Internet findet man viel, viel zu viel über Fräsen von Holz, insbesondere MDF (mitteldichte Faserplatten)
Das meiste davon ist für normale Maschinen nicht zu gebrauchen, oder schlichtweg falsch.

Getestet habe ich 5 verschiedene Fräser.

Parameter:
Vorschub 320 mm/min
Fräser Durchmesser 6 mm
Zustellung 6 mm
Drehzahl 12000 U/min
Schneidenzahl 2

1. Holex HSS Co8
2. Edessö HM-Nutfräser
3. Guhring Fire-VHM
4. Festo HW-Nutfräser
5. Würth Nutfräser HM

Der Holex HSS Fräser mit 8% Kobalt ist optimal zur Bearbeitung von Aluminium geeignet. Mit 8 Euro ist er bei weitem der günstigste Fräser in meinem Test. Leider ist der HSS Fräser nur schlecht für die Bearbeitung von MDF oder Leimholz/Schichtholz Platten geeignet.
Die Schneiden werden innerhalb kürzester Zeit stumpf, wodurch die Schnittkanten ausfranzen, und der Fräser zunehmend heißer wird.

Die Edessö HM Fräser sind mit 0° Schneidenwinkel sehr gut zum Nut fräsen in MDF geeignet. Sie zeichnen sich durch eine hohe Standzeit aus. Leider können die günstigen Fräser durch ihren Aufbau nicht zum eintauchen ins Werkstück verwendet werden.

Guhring Fire Voll Hartmetall, der wohl teuerste Fräser im Test. Läuft sehr rund, klingt sauber. Leider franzen die Kanten beim Fräsen aus. Ich denke das es bei diesem Fräser durch den 35° Schneidenwinkel kommt.

Bei den Festo Hartmetall Fräsern, bin ich davon ausgegangen, das diese das obere Ende der Messlatte markieren. Mit 35 Euro nicht für den schmalen Geldbeutel geeignet, lassen sich Nuten sauber Fräsen. Auch bei den Festo Fräsern, hat die Schneide 0°, und das Schniittbild ist 1A. Das Eintauchen in das Werkstück, fällt leider auch den Festo Fräsern schwer.

Testsieger ist der Würth Hartmetall Fräser. Durch seinen speziellen Schliff der Stirnseitigen Schneiden, taucht dieser ins Material ein, wie in Butter. Wie auch bei den beiden anderen 0° Modellen, ist die Schnittkante perfekt.

Für Bestellnummern, einfach eine Mail an mich.

Bei spätestens 30 Metern in MDF sollte der Fräser gereinigt werden.
Die UF-Harze mit denen MDF in Form gebracht wird, setzen sich auf dem Fräser ab, und füllen nach und nach den Freistich auf, wodurch die Späne schlechter abtransportiert werden können.

Hier die ersten Teile meiner Vakuumplatte.

Meine Shisha

Heute habe ich seit langem wieder mal meine tolle Shisha rausgekramt, die ich mal von meinen Freunden zum Geburtstag bekommen habe.
Die Schläuche waren mir noch nie ganz koscher, mit dem Blechzeug innen drin.

Also zuerst mal die komischen Trichter, in die man die Originalschläuche reinsteckt, entfernt. An deren Stelle rückten vernünftige Schnellkupplungen. So kann man ohne Umstände alleine oder mit Freunden blubbern.

Als nächstes flexiblen Pneumatikschlauch mit Gewebe ausenrum besorgt, in schwarz, und Pfeifenmundstücke für Zigaretten auch in schwarz.

Aus Esche zwei nette Griffstücke gedreht, Anschlüsse eingepresst, und die Wechselmundstücke reingesteckt.

Schlauch drangesteckt, und fertig ist der TipTop Shishaschlauch.

Carrera Anschlussschiene

Basti wollte mal wieder mit Nora drückern.
Freilich ist das Beste gerade gut genug für Nora.
Also schnell mal ein vernünftiges Netzteil und die Profiregler bestellt.


Nur wie die Bananenstecker Anschließen?

Zuerst zerlegen. Dann ein paar Löcher ins Kunststoff bohren, aber so das man den Originalanschluss nicht erwischt.

Danach die Buchsen einbauen und vernünftig verdrahten.

Gruß Steffen

Wandhalterung für Lautsprecher

Letzte Woche habe ich meine Lautsprecherhalterungen gebaut, und die Lautsprecher an die Wand geschraubt.
Vor einiger Zeit habe ich mir bei Novus ein paar kleine Monitorhalter für Profilmontage mitbestellt.
Diese dachte ich mir, eignen sich bestimmt gut für meinen Zweck.

Zuerst die Profilschiene geändert. Dann die Halter an die Lautsprecher geschraubt.

Die geänderte Profilschiene an die Wand geschraubt, und zu guterletzt die Halterung mit den Ränderlschrauben an der Schiene befestigt.

Gruß Steffen

WordPress Plugin

Nachdem mir einige Besucher meines Blogs nahegelegt haben, die Chronologische Projektseite doch bitte auch in dem Style des Blogs anzeigen zu lassen, habe ich nun doch in den sauren Apfel gebissen, und das PHP-Skript geändert.
Nach programmieren von ein paar Filtern für Datum Zeit Div-Tags etc. konnte ich mein Template dann mit den richtigen Inhalten füttern.

Viel Spaß mit den Änderungen.
Gruß Steffen

WordPress Plugin

Heute habe ich mal die Zeit gefunden, ein gewünschtes Feature das ich nach golive von WordPress auf meiner Domain angefangen habe, fertigzustellen.

Durch eine PHP-Seite kann man ab sofort alle Artikel eines gewünschten Projekts chronologisch anzeigen lassen.

Beginnend mit dem ersten Artikel kann man nun alle Beiträge der Reihe nach lesen.
Unter dem Sitelogo habe ich den Button des ersten Projekts hier eingefügt.

Gruß Steffen