AirSonos

Nachdem ich mein Sonos System aufgestockt und um einen Sonos Connect erweitert habe, vermisse ich die Apple Airplay Funktionalität von meinem Wireless Teufel Lautsprecher. Auf GitHub habe ich nun eine Software gefunden, mit der man die Sonos Endgeräte direkt im Apple Airplay sieht und den Ton darüber ausgeben kann.

Die Software ist von Stephen und nennt sich AirSonos.

Es wird lediglich ein bereits vorhandener Raspberry Pi mit USB W-Lan Stick benötigt.

Im CAD kurz ein zum Sonos Connect passendes Gehäuse entworfen.

Das Gehäuse auf einem 3D Drucker ausdrucken lassen. Füllern, Grundieren, und Lackieren.

Die Kunststoffplatte für die Rückseite lasern. Zusammenbauen…

… und Aufstellen.

HTPC III – MiniX NEO NGC-1

Der nächste evolutionäre Schritt im Wohnzimmer ist fällig.
Vor ein paar Tagen ist mein neuer HTPC angekommen, den ich sogleich in Betrieb genommen und installiert habe.
Dieser ersetzt meinen alten Multimedia-PC. Funktionen die im laufe der Zeit nicht mehr gebraucht werden entfallen, oder sind schon entfallen.
Aber zunächst einmal zum neuen Teil:
Für läppische 253 US $ inklusive Zoll habe ich den NGC-1 von MiniX in Hong Kong bestellt.
Ausgestattet ist das kleine Kästchen mit einem Intel Braswell N3150 Prozessor, 4 Cores a 2.08GHz, 4GB DDR3 Ram und 128GB SSD Speicher.

Dazu kommen die gängigen Anschlüsse und Standards in den neusten Verionen.
WLAN 802.11ac, Bluetooth 4.2, Gigabit Ethernet, USB 3.0, Mini DP und HDMI™ 1.4 für 4K sowie Audio wahlweise via HDMI oder optical SPDIF um das wichtigste zu nennen.

Laut Paper vorinstalliert Windows 10 64-bit mit

Supported Video Formats
DAT/MPEG/MPE/MPG/TS/TP/VOB/ISO/AVI/MP4/MOV/3GP/FLV/MKV/M2TS/MTS/M4V/WMV/ASF

Supported Audio Formats
MP2/MP3/WMA/WAV/OGG/OGA/FLAC/ALAC/APE/AAC

Pustekuchen … aber dazu später mehr.

Erledigen sollte der HTPC folgende Aufgaben:
Wiedergabe von SAT>IP (DLNA) über DVB-Viewer.
Wiedergabe von sonstigen Mediaformaten über VLC Player.
Streaming von Premiere Go.

Entfallen ist seit längerem das schauen von Digitalen Scheiben wie BlueRay über den PC. Das erledigt die PS3.
Aufnehmen von Filmen, oder digitalisieren von selbigen. Auch für das abspielen von mp3’s oder anderen Musikquellen benötigt es keinen PC mehr. Die TV-Karte ist seit dem Einsatz von SAT>IP auch nicht mehr nötig.

Nach dem Anschließen an den Denon AVR und somit an meinen Fernseher, habe ich die Kiste eingeschaltet.
Der Bootvorgang ging überraschen schnell, und die Einrichtung bis zum Desktop dauerte auch nicht sehr lange.
Ton und Bild waren vorhanden. Die erste Software die ich installieren wollte war der VLC Player.
Ping – Fehlermeldung. Na klasse. Nach dem suchen im Netz zu dem Fehlercode wurde allmählich klar was das Problem war.
Installiert war das Betriebssystem Windows 10 64-bit N. Ich habe in meinem Computergeschäft wahrlich schon hunderte Betriebssysteme hauptsächlich von Mircrosoft installiert, aber davon habe ich das erste mal gelesen.

Laut Microsoft sind hier keine sogenannten „medienrelevanten Technologien“ installiert.

Es fehlen also vorinstallierte Programme und Funktionen wie:
Windows Media Player (Player für Audio- und Video-Dateien)
Audiocodecs: MPEG, WMA, AAC, FLAC, ALAC, AMR, Dolby Digital
Videocodecs: VC-1, MPEG-4, H.264, H.265 und H.263
Windows-Media-Format (Support für ASF-Dateien, Audio- und Videocodecs, Streaming)
Windows-Media-DRM (Verwaltung digitaler Rechte)

Für einen Multimedia-PC also nicht unbedingt die besten Voraussetzungen. Also hab ich mir die ISO Datei von Windows 10 Home runtergeladen uns als nächstes erst mal das Betriebssystem neu installiert. Überraschenderweiße ging der Key auch für Home.

Nun konnte ich auch meine Programme installieren. Zu erwähnen wäre da noch Microsoft Silverlight. Dieses wird für die DRM Unterstützung von Premiere Go benötigt.

Looping Louie Mod

Für die Feier am ersten Mai, gibt es noch ein kleines Gimmick.
Folgendes zeigt meinen Looping Louie Mod.

Der „Original“ Looping Louie hat so einige Schwächen. Das größte Manko ist wohl der Motor, der verbaut ist.
Nach 5-10 Minuten, geht dieser in den meisten Fällen hops. In einigen Fällen ist auch die Motorhalterung verzogen, sodass die Zahnräder nicht richtig ineinander greifen.

Also, zunächst alles raus aus dem Getriebekasten, neue Motorhalterung mit einem Fly Racing (Slotracing Motor) Motor rein, alles gut abschmieren, und wieder zusammenbauen. Nun läuft der Antrieb schonmal sauber, zuverlässig und leise.

Dann für die 8 Spieler Erweiterung ein paar Teile fräsen.
Eine 12er Hart-PVC Platte in die Fräse gelegt, und los geht’s.

Das Ergebnis hat mich erstaunt. Hätte nicht gedacht, das es so sauber wird.

Als nächstes die Platine für die Mikrocontrollersteuerung und den Motortreiber aus vorhandenen Teilen zusammenlöten.

Natürlich so, das die Platine ins Batteriefach passt.

Noch eine Betriebs-LED anklemmen, die Netzteilbuchse einbauen, und die vier zusätzlichen Rasten anbringen.

Und dann natürlich erst mal testen.

Um den Spaßfaktor zu erhöhen, fliegt Louie nun in einer variierenden zufälligen Geschwindigkeit.
Viel Glück Jungs und Mädels 😉

Elektronische Last

Heute hat mein Elektroniklabor seinen neusten Zuwachs bekommen.

Mein variabler Verbraucher ist Fertig.

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Die Platine ist fertig, und ins Gehäuse eingebaut.

Die Frontblende ist Bestückt und angeschlossen. Nochmal alles testen,

und den Deckel zuschrauben.
Et voilà

Die Regelung kann 5 Ampere aber maximal 250 Watt Simulieren.
Mit dem Poti kann man den Laststrom einstellen.
Mit dem Wahlschalter „Extern“ lässt sich die Last entweder über TTL Pegel Triggern, oder alternativ bei voll aufgedrehtem Potentiometer analog steuern. Hierbei gilt dann 1V –> 1A

Handy Halterung

Nachdem ich mir letztes Jahr ein neues Handy zugelegt habe, brauchte ich auch eine neue Halterung fürs Auto. Es hat zwar etwas länger gedauert, aber inzwischen war die Priorität dann doch hoch genug.

Zunächst habe ich das Handy vermessen, und ein 3D Modell der Halterung erstellt.

Dann einfach mit SLS (Lasersintern) ausdrucken und einfärben.






Werkzeug Klebegerät mit Druckbehälter

Heute bin ich mit meinem Klebegerät fertiggeworden.

Bei der Hauptkomponente habe ich mich von einem Schlauchquetschventil der Firma DELO inspirieren lassen.
Zuerst habe ich einen pneumatischen Aktor von einem Ventil aus der Kruschkiste genommen.
Dann einige weitere Brocken zusammengetragen, sowie einen passenden Silikonschlauch besorgen lassen.

Aus den Einzelteilen habe ich nun ein Pneumatisches Dosierventil gebaut. Ein Ersatzteil von einem Weller Lötkolben dient als Griff. Den Abzug wollte ich zunächst elektronisch umsetzen. Hier habe ich mich dann aber doch für einen pneumatischen Mikroschalter entschieden, da dadurch das zusätzliche Ventil und die Kabel entfallen.
Bei den Spitzen habe ich mich für das LUER-LOCK System entschieden, und einen Bajonett Verschluss angebracht. Die Nadeln hierfür gibt’s z.B. günstig bei Loctite.

Parallel zur Spitze ist die einstellbare Positionierhilfe, die man in den Slot einhängen kann.

Und auf der linken Seite der FESTO Taster mit Auslöser.

Danach habe ich mich dem Druckbehälter gewidmet.
Ein Reststück Makrolon-Rohr habe ich mir zusammen mit dem Silikonschlauch und den O-Ringen besorgen lassen.
Dieses habe ich dann zunächst auf der Drehbank plan gedreht.
Danach die Deckel aus PVC-U (Hart PVC) gedreht. Ich arbeite gerne mit Hart PVC da es sich wunderbar bearbeiten lässt. Da es obendrein noch Lösungsmittelbeständig ist, eignet es sich zudem noch optimal für den Druckbehälter.

Dann wurde es schon schwieriger. Für den Druckluftanschluss habe ich eine normale Verschraubung für 6er Festo Schlauch genommen.
Da ich beim Transparenten 6er Schlauch für den Klebstoff allerdings keine Engstellen einbauen wollte, musste ich eine Schlauch Durchgangs-Verschraubung basteln.
Zuerst habe ich eine normale Verschraubung abgedreht, dann einen Bohrer im passenden Winkel geschliffen.
Mit diesem Bohrer dann die Verschraubung aufgebohrt. Für den Winkel des Bohrers dann einen „PVC-Schneidring“ gedreht, und fertig ist die Durchgangsverschraubung.

Beide Verschraubungen habe ich dann im Deckel eingeschraubt.

Dann noch einen Druckminderer und die Gewindestangen zum verschließen des Druckbehälters angebracht.

Zu guter Letzt noch eine Verschlusskappe für die Klebertube angefertigt.

Werkzeug Litzenroller

Nachdem sich seit einiger Zeit nichts mehr auf meiner Website getan hat, kommt hier nun wieder mal ein Update.

Natürlich geht es weiter mit dem Projekt Slottable.
Nebenher müssen noch Werkzeuge zum Litzenkleben gefertigt werden.

Hier meine Ausführung des Litzenandrückwerkzeugs.

Zunächst habe ich ein wenig mit meinem neuen Teilapparat für die Fräsmaschine experimentiert!

Damit kann man auch ohne CNC feine Sachen machen.

Noch ein paar Teile gedreht

Und zusammengebaut

Litzenroller 1: Zweiteiliger Roller zum possitionieren und andrücken der Litze ein- und beidseitig.
Litzenroller 2: Einteiliger Roller zum großflächigen festdrücken.

Wordclock

Nach einiger Zeit gibt es wieder mal was neues zu posten.
Bei dem Wordclock Projekt handelt es sich um ein Cooperationsprojekt bei dem ich beteiligt bin.

Gebaut wird eine etwas andere Wanduhr.
Die Uhrzeit wird in Text angezeigt. Es gibt 3 Anzeige-Modi: Ossi, Wessi und Rhein/Ruhr Modus.
Die Helligkeit und Farbe ist über eine Fernbedienung wählbar.
Die Anzeige wird über einen Mikrokontroller gesteuert welcher über ein Funkmodul synchronisiert wird.

Zunächst habe ich 4 19mm MDF-Platten besorgt, und schwarze 2mm Kantenumleimer drumrum kleben lassen.

Danach 4 bruchsichere 4mm Glasplatten organisiert, Folie spiegelverkehrt plotten lassen und auf die Rückseite aufgeklebt.

Die Scheiben und die Gehäuse unterlagen meiner Verantwortung. Also CNC-Programme für die Fräse erstellt.

Die 440 Taschen für die Textbuchstaben ausgefräst.

Danach die Taschen für die Elektronik, Funkmodul und optionales Netzteil.

Die Nuten für die Leiterkarten der RGB-LEDs, Kabel, Glasplattenhalter und Aufhängung.

Für den Rest waren die anderen Projektteilnehmer zuständig. Hier die Elektronik.

Und die ersten Tests

Octopus Net von Digital Devices

Mit Sky (ehemals Premiere) habe ich ein Drama nach dem anderen.
Über Jahre hinweg konnte ich Premiere schauen, ohne auch nur einmal eine Updateaufforderung am Receiver, oder später am PC zu bekommen.
Seit Ende 2008 nachdem Premiere von Nagravision auf NDS Videoguard umgestellt hat, gibt es immer wieder blackouts.
Premiere oder seit länger Sky, hat mir bestimmt schon zwei CI Module geschickt und die vierte Karte. Seit Mitte August ist wieder nichts mit Entschlüsseln.
Die Kundenbetreuung hat mir nun ein Sky CI+ Modul geschickt.

Oh Wunder, dieses geht wie es der Zufall will, nicht mit meiner Hauppauge Karte.
Ich war schon drauf und dran Sky zu kündigen, als mir Basti vom neusten Wunder der Fernsehwelt erzählte. Eine magische kleine Kiste die man an die Satelittenschüssel anschließt, und welches

die digitalen Satellitensignale in handliche Datenpakete übersetzt und so das Fernsehen auf allen Endgeräten vom Desktop-PC bis zum Smartphone ermöglich

So zumindest das Versprechen aus der Werbeseite zu SAT>IP. Kaufen konnte ich die Box dann Anfang September nur bei einem Radio und Fernsehgeschäft in Heilbronn. Der Kontakt fand nur per E-Mail statt und der Kauf per Vorkasse. Das lag mir dann zwei Wochen schwer im Magen, aber dann kam die tolle Kiste.

Leider gabs weder eine lauffähige Firmware für die Box noch ein vernünftiges Programm um unter Windows Sat zu schauen. Bis gestern musste ich mich mit dem schmuddeligen Original Sky Receiver rumschlagen. Aber gestern gab es dann endlich das passende Firmwareupdate, das auch das CI Modul unterstützt. Also rauf mit der Firmware auf die Kiste, CI+ Modul und Karte rein, und was soll ich sagen. Läuft 1A. Nun kann ich überall im Haus Satellitenfernsehen über Netzwerk schauen.

Elektronische Last

Nachdem ich bisher immer Kopfstände machen musste, wenn ich einen variablen Verbraucher nutzen wollte/musste, habe ich mich dazu entschlossen, mir eine Elektronische Last zu bauen.
Hauptsächlich um die 3 Mikrocontroller gesteuerten Slotcar Netzteile und die RGB-Treiber für die über 200 LEDs im Slottisch auf Stabilität und Klirrfaktor zu testen.
Die Schaltung habe ich mir schon im Eagle zusammengezimmert, und Einzelkomponenten auf dem Steckbrett getestet.

Da ich nun dabei bin, kommt mein „fliegende Schaltung“ Netzteil für Festspannungen auch gleich mit in das Gehäuse, welches ich schon fertig habe. Da man ja immer mal was neues Probieren muss, habe ich mich mal an schwarz Eloxiertem Aluminium versucht.

Mit Gimp die Frontblende entworfen, und dann mit dem Laser eingebrannt.

Razfaz hat man ne schick beschriftete Frondblende.