Nach einiger Zeit gibt es wieder mal was neues zu posten.
Bei dem Wordclock Projekt handelt es sich um ein Cooperationsprojekt bei dem ich beteiligt bin.
Gebaut wird eine etwas andere Wanduhr.
Die Uhrzeit wird in Text angezeigt. Es gibt 3 Anzeige-Modi: Ossi, Wessi und Rhein/Ruhr Modus.
Die Helligkeit und Farbe ist über eine Fernbedienung wählbar.
Die Anzeige wird über einen Mikrokontroller gesteuert welcher über ein Funkmodul synchronisiert wird.
Zunächst habe ich 4 19mm MDF-Platten besorgt, und schwarze 2mm Kantenumleimer drumrum kleben lassen.
Danach 4 bruchsichere 4mm Glasplatten organisiert, Folie spiegelverkehrt plotten lassen und auf die Rückseite aufgeklebt.
Die Scheiben und die Gehäuse unterlagen meiner Verantwortung. Also CNC-Programme für die Fräse erstellt.
Die 440 Taschen für die Textbuchstaben ausgefräst.
Danach die Taschen für die Elektronik, Funkmodul und optionales Netzteil.
Die Nuten für die Leiterkarten der RGB-LEDs, Kabel, Glasplattenhalter und Aufhängung.
Für den Rest waren die anderen Projektteilnehmer zuständig. Hier die Elektronik.
Und die ersten Tests
Mit Sky (ehemals Premiere) habe ich ein Drama nach dem anderen. Über Jahre hinweg konnte ich Premiere schauen, ohne auch nur einmal eine Updateaufforderung am Receiver, oder später am PC zu bekommen. Seit Ende 2008 nachdem Premiere von Nagravision auf NDS Videoguard umgestellt hat, gibt es immer wieder blackouts. Premiere oder seit länger Sky, hat mir bestimmt schon zwei CI Module geschickt und die vierte Karte. Seit Mitte August ist wieder nichts mit Entschlüsseln. Die Kundenbetreuung hat mir nun ein Sky CI+ Modul geschickt.
Oh Wunder, dieses geht wie es der Zufall will, nicht mit meiner Hauppauge Karte. Ich war schon drauf und dran Sky zu kündigen, als mir Basti vom neusten Wunder der Fernsehwelt erzählte. Eine magische kleine Kiste die man an die Satelittenschüssel anschließt, und welches
die digitalen Satellitensignale in handliche Datenpakete übersetzt und so das Fernsehen auf allen Endgeräten vom Desktop-PC bis zum Smartphone ermöglich
So zumindest das Versprechen aus der Werbeseite zu SAT>IP. Kaufen konnte ich die Box dann Anfang September nur bei einem Radio und Fernsehgeschäft in Heilbronn. Der Kontakt fand nur per E-Mail statt und der Kauf per Vorkasse. Das lag mir dann zwei Wochen schwer im Magen, aber dann kam die tolle Kiste.
Leider gabs weder eine lauffähige Firmware für die Box noch ein vernünftiges Programm um unter Windows Sat zu schauen. Bis gestern musste ich mich mit dem schmuddeligen Original Sky Receiver rumschlagen. Aber gestern gab es dann endlich das passende Firmwareupdate, das auch das CI Modul unterstützt. Also rauf mit der Firmware auf die Kiste, CI+ Modul und Karte rein, und was soll ich sagen. Läuft 1A. Nun kann ich überall im Haus Satellitenfernsehen über Netzwerk schauen.
Nachdem die Halterungen für das Display fertig waren, habe ich die Touchscheibe mit Moosgummiklebeband abgeklebt, damit kein Schmutz mehr zwischen Touch und Display kommen kann. Danach die Kerb-Gewindehülsen im MDF versenkt. Die Scheibe und das Display nochmals gereinigt und dann beide Teile in den Tisch geschraubt.
Zusätzlich waren noch 2 Halterungen nötig, um die Displayelektronik und die Touch-Platine zu tragen.
Einbauen, Platine befestigen und der Monitor ist fertig.
Um das Display in den Tisch zu montieren, sind wieder ein paar gefräste Aluminiumteile nötig.
Mit den vier Klammern, wird der Touch im Tisch fixiert und zusätzlich das Display getragen.
Um Streulicht im Display zu verhindern, müssen die Kanten der Glasscheibe schwarz werden.
Das Klebeband wird wieder entfernt und war zum testen.
Inzwischen habe ich die fertig Lackierten Platten nach Hause gebracht.
Zunächst wurde die Unterseite mehrfach mit Füller Lackiert
geschliffen, Lackiert, geschliffen und dann der Finish Lack aufgetragen
Platte reinigen und für die graue Schicht abkleben
Die graue Lackschicht auftragen
Grau anschleifen und für die weise Schicht abkleben
Die weise Lackschicht auftragen
Die Startaufstellung und Ziellinie abkleben
und weis Lackieren
Weis anschleifen und für die rote Schicht abkleben
Die rote Lackschicht auftragen
Danach erst mal die Platten ausziehen
Rot anschleifen, Unterseite frisch abkleben und die Platten reinigen. Mehrere Schichten Klarlack auftragen
Lack austrocknen lassen
Wieder schleifen, und die Strukturen mit weis lackieren
Wieder schleifen, Struktur glätten, reinigen und den Finish Lack auftragen
Nun noch die Platten nach Hause bringen
Nachdem mein Lackierer im Moment den Laden voll hat, und ich warten muß, habe ich mal einen Test der Omega Kurve gemacht. Anders als mehrfach behauptet, ist der 200mm Radius noch gut zu fahren.
Der NSR Porsche auf 25% Leistung zieht sauber durch die Kurve, und das ohne angepassten Übergang der Platten und ohne Finale Lackierung.
Nachdem ich bisher immer Kopfstände machen musste, wenn ich einen variablen Verbraucher nutzen wollte/musste, habe ich mich dazu entschlossen, mir eine Elektronische Last zu bauen.
Hauptsächlich um die 3 Mikrocontroller gesteuerten Slotcar Netzteile und die RGB-Treiber für die über 200 LEDs im Slottisch auf Stabilität und Klirrfaktor zu testen.
Die Schaltung habe ich mir schon im Eagle zusammengezimmert, und Einzelkomponenten auf dem Steckbrett getestet.
Da ich nun dabei bin, kommt mein „fliegende Schaltung“ Netzteil für Festspannungen auch gleich mit in das Gehäuse, welches ich schon fertig habe. Da man ja immer mal was neues Probieren muss, habe ich mich mal an schwarz Eloxiertem Aluminium versucht.
Mit Gimp die Frontblende entworfen, und dann mit dem Laser eingebrannt.
Razfaz hat man ne schick beschriftete Frondblende.