Mein neuer PC

Drei Monate nachdem Intels neustes Flagschiff in Produktion ging konnte ich mir die CPU endlich kaufen, nahdem mich Basti über den Lieferstatus (lieferbar) informiert hatte.
Ich natürlich gleich heim von der Arbeit und so nen CPU from Hell eingekauft.
Keine 2 Stunden später stand die CPU wieder auf Liefertermin unbekannt.
Zu meiner neuen CPU habe ich mir noch 64 Gig DDR3 und ein Asus Rampage Mainboard gezogen.
Das 480 Gig Revodrive 3 X2 mit viel Dampf hatte ich schon zuhause, sowie die erste der zwei dicken Grafikkarten Phantom 580.
Nach Weihnachten, als die Teile dann da waren, mußte ich leider feststellen das in der CPU Schachtel (Boxed) kein Platz war, als das da noch ein Kühlkörper reingepasst hätte.
Nagut, erst mal in Snowboard-Urlaub.
Danach habe ich mir dann den einzigen Kühlkörper geholt den man ohne 20 Adapterplatten auf das Board bekommt.
Als ich diesen bekommen habe, und ich mich aufraffen konnte alles zusammenzubauen, mußte ich feststellen das der Kühler ne Fehlkonstruktion war. Die Speicher passten nicht dahin wo sie hin mußten.
OK, fängt schon gut an, dachte ich mir und hab angefangen die 2 untersten Kühlrippen zu entfernen.
So abgeändert konnte man den Kühler nach dem entfernen des Mittleren Lüfters Kinderleicht aufbauen.
Durch das Heatspreater Konzept der Rams und den anschließenden CPU Kühlblock ergibt sich ein schöner Würfeln. Optimal sogar, denn durch das etwas tiefer anbringen des mittleren Lüfters wird sogar der Ram durch den Luftstrom mit gekühlt.


Rechts und links zwischen den Rams sitzen die Heatpipe-Kühler vom Chipsatz.

Nun dann, erst mal alles aus meinem Chieftec Gehäuse rausgeworfen. (Bei Seite gelet)
Das neue Mainboard, eine der GTX580 Phantoms und des NITRO85 Netzteil rein, denn die neue Hardware zieht am Schluß schon ein paar Milliampere an Strom weg.


Aufgefallen war mir vorher schon, das auf der CPU-Schachtel Warning CPU Unlocked stand. Nach dem ersten einschalten lief der PC gleich ins grafisch aufgepeppte Bios.
Sogar per Maus zu bedienen. Direkt unter der Überschrift
„ASUS Rampage Formula IV – Extreme Gamer Edition“ stand dann bei CPU Tackt 4350MHz und beim Speicher 2000MHz. Stop, so hab ich das nicht bestellt. Für schlechte Zeiten, ist ein wenig reserve ja ganz gut, aber für den Anfang habe ich bei meinem kleinen zukünftigen XEON light Prozessor dann doch die Defaultwerte eingestellt.
Auf 3,5 GHz CPU und 1,6 GHz speicher hate ich dann den Memtest86+ laufen lassen.
Kaum gestartet brachte der nur Fehler. Da auch bei der CPU und dem Ram keine Infos zu lesen waren, habe ich zuerst die neuste Version geladen, und siehe da, Prüfung Fehlerfrei. In aberwitzigen 1:17h hat der Test die 64Gb Ram durchgeprügelt.
Nun das Revodrive 3X2 rein, und Win 7 drauf. Hier gabs die nächsten Probleme. Anscheinend war das Multi-Level-Cell Laufwerk zu schnell für Windows. Sobald ein Treiber installiert, und der PC neu gestartet wurde, brach der Bootvorgang mit dem Fehler „Registrierungsdatei defekt“ ab. Nach dem klicken auf „Boothilfe“ wo man angeblich nur lesen soll, wie der Fehler beseitigt werden kann, gab es dann den Menüpunkt, „Windows normal starten“, was auch problemlos ging. Nach dem sechsten bis siebten mal war ichs dann schon gewohnt, wobei ich schon mit dem Gadanken gespielt habe, das OS auf die alte Intel SSD zu verbannen. Nach der Installation von SP1 dann, wie durch ein Wunder, ist der Fehler nicht mehr aufgetaucht.
Die zweite Phantom fehlt jetzt noch, und einen USB3 Fehler habe ich noch beseitigt, aber ansonsten läuft alles sauber. Der Windows Leistungsindex zeigt auf anhieb eine glatte 7,9. Was will man mehr.

Ein Gedanke zu „Mein neuer PC

  1. Der Kollege Markus von der Arbeit hat mich darauf aufmerksam gemacht, das die Last auf der CPU nicht symetrisch verteilt wird. Ein 3D MMO, Outlook, Steam, TS3, Browser und ein Analysetool, scheinen die CPU zu überfordern.

    Der Kern Nummer 7 scheint kurz vorm durchbrennen zu sein, vor lauter ackerei.
    Natürlich nehme ich mir Tipps und Vorschläge gerne zu Herzen, und habe sogleich die CPU zur Inspektion an Intel zurückgeschickt.

    Grüßle … ein ironischer … Steffen

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