Gastbeitrag – Picanha

Von Dosenhuhn

Hallo zusammen,

Kollege hatte gestern Geburtstag und zu diesem Anlass sollte es bei Ihm das erste Mal Picanha übern Ring geben. Also sind wir am Dienstag zum Ludwig nach Schlüchtern gegurkt und haben dort ein tolles Stück abgegriffen.

Gestern wurden dann die Stücke geschnitten und mit grobem Salz versehen

Dann wurde es Zeit für ordentliche Glut zu sorgen 🙂

Dann Anspießen…

… und ab übern Ring…

Schon nach kurzer Zeit hieß es Essen fassen

Das Fleisch war dabei wunderbar Zart und ein geschmackliches Erlebnis…

Und nochmal etwas näher 😉

Nachdem wir alle Kugelrund waren hieß es am Ring den Abend ausklingen zu lassen…
Picanha wird auf jeden Fall wiederholt und ist auch nun schon für Silvester geplant… aber dann mit voll besetztem Spieß

Viele Grüße

Quelle: http://www.grillsportverein.de/forum/threads/erste-mal-picanha-am-ring.245021/

Grillspieß-Zubehör

Heute gibt es gleich über zwei abgeschlossene Teilprojekte zu berichten.
Wie im Grillspieß – Posting angekündigt, habe ich noch an ein paar „Anbauteilen“ gearbeitet.

Zum einen habe ich zusammen mit einem Kumpel der namentlich nicht genannt werden will aber unter dem Pseudonym JF bekannt ist, Standardspieße gebaut.
Je zwei einfache, und sechs doppelte. Die Hülse ist unterschiedlich, das Prinzip ist aber das gleiche.
Diese neuen Teile sollen meine großen variablen Spieße bei kleinen „Häppchen“ ersetzen.
JF hat etliche Winkel aus 4mm VA gebogen nachdem er eine Spitze daran gedreht hat.

Währenddessen habe ich die Hülsen entgradet, gebohrt und M6-Gewinde hineingeschnitten.

Anschließend wurden die Teile mit Schutzgas verschweißt.

Nochmal den Edelstahl aufpollieren, und fertig sind die ersten „Anbauteile“.
Die Schrauben werden natürlich noch durch kürzere Flügelschrauben ersetzt.

Ich freue mich schon auf Vatertag. Da will ich die neuen Spieße zum ersten mal testen. Sie sollen dann die Haspel tragen, die ich Grillen möchte.

Das zweite Anbauteil, ist mein Grillkorb für Satee- oder Schaschlik- Spieße, und natürlich auch andere Leckereien.
Hierzu habe ich zunächst im CAD meine Halterungen und die Grundform der Spieße designed. Ich habe mich für eine achter Teilung des Korbes mit drei verschiedenen Entfernungen zum Drehspieß entschieden. Desweiteren habe ich 250mm und 400mm Spieße entworfen.
Die Files per Mail an einen Kollegen geschickt, welcher mir die Teile dann perfekt aus 1,5mm Edelstahl gelasert hat.
Die Trägerplatten

und die Spieße in Rohform.

Als ersten Arbeitsschritt habe ich nun die Pressform aus Stahl gefräst, um die Raste der Klammer aufpressen zu können.

Danach eine Biegevorrichtung für die Klammer gebaut, und die Klammern gebogen.

Je zwei Sätze der 250er Spieße

und zwei Sätze der 400er Spieße hergestellt.

Bei den 400er Spießen habe ich das Blech zusätzlich mittig abgekantet damit es stabiler wird.
An die Trägerplatten die von oben bekannten Hülsen schweißen lassen, und fertig ist der Grillkorb.

250mm

400mm

Fehlt nur noch das Picanha das hier als erstes getestet werden muss.

Grillspieß-Antrieb

Da der erste Mai vor der Tür steht, und an diesem Tag bei mir traditionell im Freundeskreis gefeiert wird, habe ich mich dazu entschlossen, meinen Spießdreher zu erneuern.

Der alte Drehspießantrieb (aus einem Scheibenwischermotor) hat die letzten paar mal, an Altersschwäche gelitten. Er ist immer mal wieder zu heiß geworden, dadurch stehen geblieben, und mit 8 Ampere Stromaufname, war er nicht sehr effiziet und für meinen Geschmack auch noch viel zu laut.
Zudem entsprach das provisorische Teil nicht meinen Qualtiätsstandards.

Es mußte also ein neuer her.
Zunächst habe ich einen 42 Watt Gleichstrommotor von Faulhaber organisirt.

Ein 1:10 Getriebe von ZF aus der Kruschkiste gefischt, und mit der Kupplung angefangen.

Danach den Motorflansch

und den Getriebeflansch angefertigt

zusammengeschraubt, und die Aluminiumbleche für das Gehäuse und das Hitzeschild zurechtgeschnitten und abgekantet.
Löcher Bohren, Gewinde schneiden etcpp.

Dann die stufenlose Geschwindigkeitsregelung das Poti und die Schraubbuchse eingebaut.
Zum Schluss noch den Träger aus Aluminium angefertigt, der den Motor und das Hitzeschild trägt, und mit der alten Befestigung versehen ist.

Der neue Antrieb läuft nun total gleichmäßig und superleise.
Das Hitzeschild hatte ich beim alten Spießdreher nicht, ist aber von Vorteil.

Eine neue Spitze für den Spieß habe ich auch noch schnell gedreht.

Diesmal mit Gewinde, da die alte in der letzten 14kg Truthahnbrust verlorengegangen ist.

Nach und nach werde ich die restlichen Teile auch mal erneuern, und ein paar zusätzliche „Anbauteile“ sind auch schon in der Mache, aber dazu in einem anderen Post mehr.

Erst mal muss der neue Spießdreher getestet werden.

Zum Männerabend also 3 schöne Hühnchen vom lokalen Hühnerhof geholt.
Mit Gemüsebrühe gespritzt, eingeölt und den Edora-Rub einmassiert.
Am nächsten Abend dann rauf auf den Spieß, und rauf auf den Ring.
Schön langsam bis 80°C hochziehen, und dann bis 85°C die Knusperhaut befeuern.
Dazu dann ein frisches Bärlauchpesto-Brot (es ist ja zufällig gerade Saison) und das Seppel darf am Ring auch nicht fehlen.